NFC hat viele Jahre gebraucht, bis es endlich etabliert war. Nun folgt mit UWB die nächste Technik, die zukünftig in deutlich mehr Smartphones integriert ist und die Interaktion mit anderer Hardware maximal komfortabel macht. Ultrabreitband wird für zielgenaue Fernsteuerung auf kurze Wege benutzt, ohne dass Geräte vorher immer unbedingt miteinander gekoppelt werden müssen. Ich würde fast sagen, dass UWB so ein bisschen die besten Dinge von Bluetooth und NFC miteinander vereint.

UWB: Eine Abkürzung, die wir jetzt häufiger hören werden

Google setzt die neue Technologie in der Pixel 6-Reihe ein, das dürfte unlängst bestätigt sein. Nach einigen handfesten Beweisen gibt es jetzt den nächsten im Quellcode von Android. BMW ist einer der ersten Autohersteller, der UWB für digitale Fahrzeugschlüssel verwendet. Was derzeit nur mit dem iPhone geht, gibt es dann kommenden Herbst sehr wahrscheinlich auch für die ersten Google-Smartphones.

UWB werden wir im Smartphone-Alltag immer häufiger sehen

Samsung hat bereits UWB in seinen teuersten Smartphones verbaut und dürfte seine Technik aufgrund der engen Partnerschaft für Google bereitstellen. Auch andere Hersteller wie Xiaomi setzen mehr und mehr auf UWB. Wie wir UWB im Alltag vielleicht bald häufiger verwenden, hat Xiaomi in einem kurzen Video vor einigen Monaten für das eigene IoT-Ökosystem präsentiert.

Die Geräte wissen voneinander, ohne auf wenige Zentimeter in der Nähe zueinander sein zu müssen. Im heimischen Bereich kann das dafür sorgen, dass wir auf dem Smartphone-Bildschirm immer die richtige Fernbedienung zu dem Gerät sehen, auf welches wir gerade das Smartphone richten. Draußen schließt sich das Auto automatisch auf, wenn wir uns mit unserem Smartphone nähern. Einen klassischen Autoschlüssel braucht es nicht mehr. Noch umfangreicher bekommt ihr UWB hier erklärt.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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