Google führte mit seinen neuen Smartphones der Pixel 6-Serie auch den sogenannten Private Computer Core ein. Allerdings gab es hierzu nur eingeschränkte Informationen. Der Name lässt zwar Schlüsse und Vermutungen zu, aber der Hintergrund hinter dieser Funktion war bis dato nicht ganz klar. Dianne Hackborn äußerte sich etwas später hierzu und teilte mehr Details mit uns.

Die Android-Entwicklerin sagt, dass der PCC eine neue Art von Sandbox ist. So etwas gibt es vielen Programmen, weil es sich dabei um einen nach außen weitestgehend abgesicherten Bereich handelt. Was in dieser Sandbox ausgeführt wird, hat einige Beschränkungen bei den Berechtigungen und kann außerdem nur limitiert mit anderen Apps/Sandboxes interagieren.

Private Computer Core schützt eure Daten bei der Verarbeitung

Sensible Daten sollen in diese Sandbox gelangen können, aber lassen sich von dort aus nicht einfach so entnehmen. Außerdem soll bei entsprechenden Aufgaben mit sensiblen Daten so verhindert werden, dass sie das Gerät überhaupt verlassen können. Eine solche Absicherung ist zum Beispiel bei sehr persönlichen Daten wichtig.

Die beiden Pixel 6-Handys können sehr viele Dinge direkt auf dem Gerät verarbeiten und müssen sie nicht mehr in die Cloud senden. Dabei können persönliche und sensible Daten verarbeitet werden. Das passiert in einer solchen Sandbox, wie sie der PCC bietet. Entscheidend ist hierbei auch, dass dieses „neue“ Feature nun über den Google Play Store aktualisiert werden kann.

Dank Google Tensor und anderen Elementen können die Pixel 6-Handys alle eingehenden Töne lokal verarbeiten und ggf. in Text umwandeln, auf Nachrichten antworten, sie in den verwendeten Apps direkt übersetzen und einiges mehr. Diese teilweise höchst sensiblen und privaten Informationen sollen natürlich gut geschützt sein, aber auch von neusten Entwicklungen profitieren können.

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