Folge uns

Allgemein

Google Play: Hat mit den Geschenkkarten die Gier ein Ende?

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Google Play Geschenkkarten Euro

Android haftet schon fast seit Marktstart der Ruf an, dass die Nutzer des Betriebssystems sehr geizig und daher wenig bereit zum Geld ausgeben sind. Aber ist das tatsächlich ein Fakt? Und wenn ja, wie lässt sich der für die Entwickler umkehren? Denn ohne App-Entwickler wären iOS, Android und Co. nur langweilige Betriebssysteme mit den nötigsten Grundfunktionen. Es bedarf also gute Entwickler, die ausreichend Geld mit ihren Apps verdienen, um sich der Entwicklung voll widmen zu können. Doch da liegt der Hase im Pfeffer, denn Apps kaufen war bislang außerhalb der USA eher schwierig bzw. umständlich.

Dort sind Kreditkarten populärer als EC-Karten, eigentlich hat man die erste Kreditkarte schon von Geburt an, überall in den Staaten ist sie das Zahlungsmittel. Anders schaut es in Europa und vor allem Deutschland aus, wo Kreditkarten prinzipiell eher selten benötigt werden und daher für die meisten Leute auch völlig überflüssig sind. Vor der Einführung der Bezahlung von Inhalten bei Google Play via Mobilfunkrechnung gab es also lediglich ein einziges Zahlungsmittel, das die meisten Deutschen nicht mal besitzen. Selbst Online-Dienste wie Paypal oder Clickandbuy gab und gibt es bis heute nicht.

Doch jetzt gibt es die Google Play Geschenkkarten (zu unserem Gewinnspiel), die bald in sehr, sehr vielen Geschäften gekauft werden können. Damit lässt sich dann das Guthaben bei Google aufladen, ganz unkompliziert und sogar mit Bargeld bezahlbar. Löst es das Problem? Ich hoffe und glaube, dass vor allem in Deutschland der vermeintliche Geiz abnehmen wird. Es ist für den Nutzer von nebenan einfacher sich eine Karte beim Einkauf mitzunehmen, anstatt eine Prepaid-Kreditkarte ständig via Überweisung aufladen zu müssen.

Über 65 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer mit Android kaufen nämlich keine Apps. In jeder Preiskategorie über 99 Cent sind zudem die iOS-Nutzer deutlich zahlungsfreudiger.

infografik_1284_Ausgaben_fuer_den_Kauf_von_Smartphone_Apps_n

[asa_collection items=1, type=random]Beliebte Smartphones[/asa_collection]

(via Statista)

1 Kommentar
Wichtig: Nimmst du an dieser Diskussion teil und veröffentlichst einen Kommentar, stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Das Speichern von IP-Adressen durch Wordpress ist deaktiviert.

1 Kommentar

  1. Lapje

    23. Juli 2013 at 10:44

    Ich möchte wirklich einmal eine seriöse Studie sehen, welche das Thema in allen Facetten beleuchtet. dennd er bisherige KK-Zwang, welcher z.B. Schüler ausschließt sowie die hohe Anzahl an guten Apps für die es nicht selten keine Bezahlversion gibt, werden im Grunde nie brücksichtigt. Hier also von Geiz zu sprechen ist einfach falsch.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.