Google Play: Weboberfläche jetzt mit eindeutigem Hinweis bei Freemium-Apps

Ist es Betrug am Kunden, wenn keine App auf ihr Freemium-Modell hinweist? In Deutschland wäre das sicher wieder etwas für Verbraucherschützer, doch das hat sich nun erledigt, denn die Weboberfläche von Google Play hat eine kleine aber feine entscheidende Neuerung in der vergangenen Nacht erhalten.

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Ab sofort gibt es nämlich einen eindeutigen Hinweis darauf, wenn eine App zwar kostenlos erhältlich ist, allerdings Inhalte innerhalb des Spiels erworben werden können oder müssen. Ziemlich eindeutig und fett geschrieben findet man nun neben der Gerätekompatibilität noch den Hinweis, ob die jeweilige App In-App-Käufe anbietet. So wird wohl in Zukunft keiner mehr das böse Erwachen bekommen, wenn er im Spiel dann plötzlich Inhalte kaufen muss.

Ein ähnlicher Hinweis ist auch im Play Store auf den Android-Geräten vorhanden. Dort steht der Hinweis „In-App-Käufe“ quasi direkt unter dem Installieren-Button.

Und da brennt mir gleich die Frage in den Fingern, welche Erfahrungen ihr bislang mit Freemium-Apps gemacht habt?

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(via Androidpolice)

  • Sascha Grams

    Ich versuche trotz meiner Abneigung gegenüber Freemium Apps objektiv zu sein: Freemium Apps können teilweise einige Stunden Spaß liefern, ohne das einem das F2P-Konzept großartig auffällt … ein paar positive Beispiele: Supercell-Spiele, Townsmen, Dead-Trigger … aber wenn ich mal so meine installierten Apps überfliege muss ich feststellen das es das auch schon an Freemium Apps war was ich habe. Früher oder später verliert man aber an jeder Freemium App das Interesse, weil man einfach zuviel investieren müsste um weiterhin Spaß damit zu haben.
    Nun zu meiner eigentlichen Meinung:
    Ich selbst bezahle lieber für eine App und habe sie dann, ohne das ich mit IAPs belästigt werde.
    Freemium ist ein unglaubliches Abzocker-Konzept. Nur noch zu toppen durch Paymium Apps mit IAPs.
    Schade das Paymium-Apps immer weniger werden.

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