Google-Samsung-Hammer möglich – neue Galaxy-Chipsätze sollen umgebaut werden

Samsung Exynos Hero

Bild: Samsung, Exynos

Samsung könnte auf Google-Hardware setzen, ein sehr spannender Schritt für 2025.

In den kommenden Jahren wird sich einiges bewegen im Bereich der mobilen Chipsätze unserer geliebten Android-Smartphones. Dazu gehört nicht nur der erste komplette Custom-Chip von Google (Tensor G5), sondern womöglich auch ein drastischer Wandel bei Samsung Exynos ab 2025. Ein wahnsinnig spannendes Detail sickerte nun durch.

Wobei wir gleich einwerfen müssen, dass die Quelle für das neuste Gerücht definitiv nicht über jeden Zweifel erhaben ist. Dennoch müssen wir das Thema bereden, denn es ist eine spannende Wende. Aktuell setzt Samsung bereits auf die KI-Sprachmodelle von Google (Gemini) und kann sogar als exklusiver Partner bezeichnet werden.

Google-Einheit im Exynos soll Galaxy S25 spürbaren KI-Boost ermöglichen

Das soll aber noch weitergehen, behauptet der Insider „OreXda“. Er sagt nämlich, dass Samsung ab dem Exynos 2500 auf eine Google-TPU setzen wird. Die „Tensor Processing Unit“ soll Google-Dienste und gleichermaßen maschinelles Lernen besser unterstützen können. Bislang setzt Samsung auf eine eigene Lösung.

Dieser Schritt macht absolut Sinn, wenn sich Samsung der KI von Google so verschreibt, dann kann man auch aufseiten der Hardware deutlich nachbessern. Aufgrund der bisherigen Tensor-Chipsätze gibt es im Bereich der Hardware ohnehin schon eine enge Verbindung der beiden Unternehmen, die 2025 wohl neue Früchte trägt.

Samsung sollte daran gelegen sein, die Exynos-Chipsätze mit Besonderheiten hervorzustellen. Irgendwann möchte man sicherlich die teure Verbindung zu Qualcomm weltweit kappen. Ein Vorteil bei den jetzt ohnehin im Trend liegenden KI-Funktionen wäre schon ein wichtiger Punkt für die kommenden Jahre. Aber noch sind das alles (sehr interessante) Gerüchte und handfeste Beweise fehlen.

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1 Kommentar zu „Google-Samsung-Hammer möglich – neue Galaxy-Chipsätze sollen umgebaut werden“

  1. Bei Sachsenring sind – glaube ich – auch noch ein paar Chipsätze übrig aus der Ära „Überholen ohne Einzuholen“.

    Warum sollte Samsung Chips von Google verwenden?
    Dafür haben die doch gar keinen Grund.
    Die würden sich ohne Not von einem Anbieter abhängig machen, der über Nacht seine ganze Smartphone-Sparte einstampfen wird.

    Woher ich das weiß?
    Google betreibt seit den letzten Jahren einen gewaltigen Aufwand in der Werbung. Man ist – auch wenn man das Gegenteil behauptet – nicht wirklich zufrieden mit den Verkaufszahlen. Das man versucht, sich über die „KI“ zu retten, die bislang nichts zu bieten hat, was man im normalen Alltag wirklich nutzt, ist ein Zeichen, wie man bei Google jeden Strohhalm ergreift um doch noch ans Ziel zu kommen.

    Ich habe mir Smartphones bis jetzt ausnahmslos als Fotoapparate mit Landkarte, Navi und Musikplayer gekauft. Für weitere Software wie Übersetzer käme nur was billiges in Frage. Bildverarbeitung hat der Fotoapparat zu können. Dafür wird nicht extra gekauft. Und Abo geht gar nicht.

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