Aktuell scheint die Nachfrage nach smarten Displays ungewöhnlich hoch zu sein, besonders für ältere Menschen. Nun überdenkt Google den Aufbau der Software.

Erst kamen die Lautsprecher, dann die smarten Displays. Aber das Interesse an smarten Displays scheint gering zu sein, zumindest wenn ich aus meinem näheren Umfeld berichten kann. Zumindest sind die smarten Displays mit Google Assistant sehr selten ein größeres Thema. Was vielleicht auch mit der aktuellen Gestaltung der Software zusammenhängt. Google macht sich darüber jedenfalls Gedanken, teilte das Unternehmen in einem Blogbeitrag mit.

Google macht Smartdisplay-Bedienung simpler

Google testet eine neue Oberfläche, die es Leuten mit weniger Verständnis für Technik einfacher machen soll.

… wollten die Teams von Nest und Google Assistant die Einrichtung für weniger technisch versierte Benutzer noch einfacher machen. Die Teams haben eine neue Benutzererfahrung geschaffen, die wir mit den Bewohnern von Merrill Gardens beginnen. Dort haben sie Zugriff auf eine vorinstallierte Auswahlliste von Kontakten, wodurch Videoanrufe noch einfacher werden. Es gibt neue „Was können Sie tun?“-Karten, die wie Verknüpfungen zum Anzeigen von Wetterberichten, zum Einstellen von Alarmen oder zum Abspielen entspannender Geräusche fungieren.

Google kommunizierte nicht, wann diese neue Oberfläche für mehr Leute international zur Verfügung steht. Hierfür braucht es wieder Geduld unsererseits.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.