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Wer bei Google Stadia spielt, spielt noch ziemlich alleine

Denny Fischer

Veröffentlicht

in Apps & Spiele

am

Stadia PC Header Titelbild

Google hat mit Stadia eine potenziell interessante Plattform für Gamer an den Start gebracht. Doch aller Anfang ist schwer und einige Faktoren frustrieren.

Google hatte vor einiger Zeit für eine Testphase Stadia nur für Käufer der zusätzlichen Hardware eingeführt. Jetzt ist Stadia aber auch schon seit mehreren Wochen für alle interessierten Leute offen, die Basisversion kostet nicht mal Geld. Aber das Interesse an Stadia scheint sehr gering zu sein. Obwohl zuletzt populäre Multiplayerspiele wie PUBG auf Stadia zur Verfügung gestellt worden sind, kommt der Streamingdienst für Spiele wohl nicht richtig in die Gänge.

Zum einen gibt es für Stadia das Problem, dass Crossplay unbedingt verfügbar sein sollte. Ist das nicht der Fall und auch andere Spieler müssen über Stadia verfügen, sind die Server der Spiele leider immer ziemlich leer. Darunter leiden die eigentlich populären Titel sehr und der Spielspaß geht schnell verloren, berichtet ein Kollege von The Verge sehr enttäuscht. Für Crossplay spielt aber auch eine Rolle, dass Stadia unterscheidet, ob wir per Maus und Tastatur oder Controller spielen.

Stadia fühlt sich noch wie ein Betatest an

Manche Spiele erlauben Crossplay-Multiplayer nur mit Controller, dann können wir gegen Leute mit Xbox und Playstation spielen. Steuert man mit Maus und Tastatur, fehlt Crossplay. Oftmals landete der frustrierte Kollege in PUBG auf leeren Servern und spielt ausschließlich gegen Bots. Andere Spiele wie Thumper verzeichneten nur knapp 5500 Spieler, die Leaderboards des Spiels haben das geringe Interesse an Stadia offenbar.

Es fehlt auch an klaren Hinweisen, wann Crossplay in einem Spiel überhaupt verfügbar ist. Es gibt aber auch gute Beispiele. Tom Clancy’s The Division 2 soll Crossplay mit PC-Spielern erlauben und das auch automatisch anbieten.

Mehr Push für Crossplay scheint nötig zu sein

Noch immer hat Stadia massig viel Potenzial zu bieten und das aus vielen Blickrichtungen. Aber es scheint noch zu dauern, bis diese Vorteile spürbar zum Tragen kommen und mehr Leute begeistern können. Außerdem muss Google dafür sorgen, dass Funktionen wie Crossplay von den Entwicklern gleichermaßen gut umgesetzt werden.

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