Kontinente werden digital nicht nur per Funk miteinander verbunden, es kommen auch zahlreiche Seekabel zum Einsatz. Daran beteiligt sind diverse große Tech-Unternehmen, wozu auch Google, Facebook und Amazon gehören. Insbesondere Google beteiligt sich häufiger an der internationalen Unterwasser-Infrastruktur, derzeit ist man an 15 Unterwasser-Internetkabelleitungen beteiligt. Über 450 Kabel bilden laut Submarine Cable Map die Unterwasser-Infrastruktur […]

Kontinente werden digital nicht nur per Funk miteinander verbunden, es kommen auch zahlreiche Seekabel zum Einsatz. Daran beteiligt sind diverse große Tech-Unternehmen, wozu auch Google, Facebook und Amazon gehören. Insbesondere Google beteiligt sich häufiger an der internationalen Unterwasser-Infrastruktur, derzeit ist man an 15 Unterwasser-Internetkabelleitungen beteiligt.

Über 450 Kabel bilden laut Submarine Cable Map die Unterwasser-Infrastruktur des Internets. Bei 34 davon sind einige der größten Tech-Unternehmen beteiligt, wie eine Auswertung von TeleGeography zeigt. Besonders ausgeprägt ist das submarine Engagement von Google. Dem Unternehmen gehören vier Kabel – von denen allerdings drei noch nicht fertiggestellt sind – bei elf weiteren ist es Mitbesitzer. Die Trasse Dunant soll beispielsweise ab dem dritten Quartal 2020 Virginia Beach in den USA mit dem französischen Saint-Hilaire-de-Riez verbinden. Facebook baut zwar keine eigenen Kabel, ist aber an neun Projekten direkt beteiligt und bei einem weiteren ein wichtiger Kapazitätskäufer. Und Kapazität beziehungsweise Bandbreite für die eigenen Dienste dürfte auch die wesentliche Motivation sein, im großen Stil in Infrastrukturprojekte zu investieren.

Statista

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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