Google verbannt Ad-Blocker aus dem Play Store

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Also heute gibt es wieder News quer über alle Interessen hinweg. Während ich noch etwas traurig wegen dem bald sterbenden Google Reader bin, erfreue ich mich sehr darüber, dass Google Ad-Blocker (jetzt ad-away) aus dem Play Store verschwinden lässt. Das liegt an der Interpretation einer Richtlinie für Apps in welcher geschrieben steht, dass eine App unter anderem andere Apps nicht beeinträchtigen darf, um das vereinfacht auszudrücken. Ad-Blocker greifen natürlich in andere Apps ein, um dort eben die geschaltete Werbung fernzuhalten.

Die Problematik hierbei ist natürlich, dass Google und Entwickler von Apps mit dieser Werbung ihr Geld verdienen, weshalb Ad-Blocker natürlich alles andere als erwünscht sind. Andererseits spricht das Vorgehen von Google eigentlich gegen die Erwartungen an eine offene Plattform, denn einen Schaden richten diese Ad-Blocker ja nicht direkt an und sind somit eigentlich legitim.

Da ich selbst fast ausschließlich mit Werbung mein Geld verdiene, bin ich natürlich gegen Ad-Blocker und setze solche Anwendungen auch nirgends ein. Das ist zwar jedem seine eigene Entscheidung aber ihr solltet euch im Klaren sein, dass Werbung in der Regel nicht zum Spaß eingesetzt wird.

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(via Pocketnow, ad-away)

  • Ich setze Adblocker ein. Warum?
    Nicht, weil ich nicht will oder nicht nachvollziehen kann das manche Leute ihr Geld damit verdienen, sondern weil es viele einfach übertreiben. Es gibt Seiten/Apps die bestehen fast nur aus Werbung. Um dann noch einen redaktionellen Artikel zu finden, oder eine App zu nutzen, braucht man teilweise einen Adblocker.
    Darunter leiden tun natürlich die guten Seiten/Apps, die auf „angenehme“ Weise Werbung einblenden.
    Letztendlich bin ich mir sicher das die meißten Adblocker-Nutzer diesen nur verwenden, weil es einige „schwarze Schafe“ einfach übertreiben und nicht merken das sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden.

    • dennyfischer

      Absolut richtig, die Blickrichtung kann ich auch nur so unterschreiben.

    • Boris Schäfer

      Wenn es einige Seiten übertreiben, besuche ich diese einfach nicht mehr. Ist es nicht vielleicht nur einfacher, das so zu begründen?

      Wenn eine Webseite völlig überzogen Werbung platziert – so sehr, dass es mich wirklich nervt – meide ich diese Seite einfach.

      Aber dann zu sagen, dass man (beispielhaft) Werbung auf 95% der beliebten und hochwertigen Seiten um Werbeeinnahmen bringt, nur weil 5% der Seiten es übertreiben – obwohl ich auch einfach auf diese Seiten verzichten könnte – erscheint mir nicht ganz ehrlich.

      • Wenn mir die Seiteninhalte (zwischen der vielen Werbung)
        sehr zusagen, möchte ich die Seite trotzdem nicht meiden. Somit hab ich
        die Wahl: Zwischen der Werbung suchen, oder einen Adblocker.

        Außerdem gibt es bei jedem Adblocker den ich kenne die Option Seiten
        auszunehmen. Und genau das tue ich. Wenn ich meine, eine Seite verdient es, das ich mir die Werbung anzeigen lasse, dann mache ich das auch.

        Bei Apps kaufe ich mir einfach (sofern Verfügbar) die Bezahlversion ohne
        Werbung und alles ist gut.

  • Markus

    Sorry, aber da kenne ich einfach kein Pardon. Ich benutze Ad-Blocker sowohl auf dem Smartphone als auch im Browser. Das eine sind die schwarzen Schaafe die einem mit Werbung überhäufen und das andere ist einfach Einstellungssache. Ich kann Werbung die ich nicht will, nicht leiden, egal ob auf dem Computer, im Fernseher oder sonstwo. Ich bin gerne bereit für gute Dienste/Apps Geld zu bezahlen und alles andere ist Unsinn. Ich sehe auch nicht ein warum ich im Deutschen Fernsehen immer wieder von diesen lästigen Filmen zwischen der Werbung unterbrochen werde….

    • dennyfischer

      Immer mehr Werbung für immer mehr Geld ist natürlich die dunkle Seite der Macht. Aber ich kann beispielsweise hier im Blog nicht weniger Werbung einsetzen, als ich es jetzt mache.

      Ich kann beide Seiten verstehen, das ist auf jeden Fall mal klar.

  • Martin Liersch

    Die beste Lösung für Apps finde ich persönlich immer noch die, die ich auch in den meisten meiner eigenen Apps nutze. Es existiert eine kostenfreie Version die eben Banner-Ads beinhaltet. Wenn man die Ads nicht möchte, kann man sie „weg-kaufen“ durch einen In-App Purchase (oder eben eine „Pro“ Version der App im Store).

    Somit sind alle Nutzer bedient, die die kein Geld ausgeben wollen und die gerne Geld für gute Apps ausgeben und dann auch keine Werbung wollen.

  • Ich benutze auch Ad-Blocker. Habe aber auf einigen Seiten Filter eingestellt, um dort die Werbung zu sehn. Beispiel Googles „Text“ Werbung habe ich an, weil die dezent ist. Spiegel geht ohne Addblocker garnicht.

    An den Autor dieses Blogs: Ich vermisse hier z.B. einen „Flattr“ Button. So gäbe es zB auch für Adblock-Benutzer eine unkomplizierte und einfache Möglichkeit der Seite ein paar Cents zu kommen zu lassen.

    • dennyfischer

      Flattr-Button war „damals“ das Problem, dass die Ladezeiten stark erhöht wurden und das Teil eigentlich auch nicht benutzt wurde, der brachte also nur Nachteile.

      Aber ist eigentlich eine gute Idee, mal wieder einen Versuch zu starten.

  • Uiuiui. Gerade hier im Block mal den Adblocker ausgeschaltet. Ist ja schlimm. Da „flimmern“ ja gleich zwei animierte Werbeflashblöcke rein (auf die ich dank Flash-Blocker auch erst klicken musste).

    Auf solche „Werbung“ klicke ich schon aus Prinzip nicht. Auf einen Flattr Button hätte ich gedrückt…

    • dennyfischer

      „flimmern rein“? – Layer sollten hier eigentlich nicht aktiv sein, ansonsten haben wir keine Banner oder ähnliches im Text, was mir wichtig ist, der Rest muss zur Finanzierung eben leider sein.