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Google veröffentlicht erschreckende Ergebnisse mit angepasster Suche nach neuen EU-Gesetzen

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Google geht weiterhin gegen Artikel 11 und Artikel 13 vor, jetzt veröffentlicht man die Daten eines Experiments. Würde Google die eigene Suche so anpassen, dass sie mit den geplanten EU-Gesetzen konform ist, würde das inbesondere den Betreibern vieler Webseiten wehtun. Gerade die kleinen Seiten, wie wir eine sind, könnten in einen Existenzkampf geraten.

Inbesondere der noch nicht abgesegnete Artikel 11 betrifft die Suchmaschine, die weltweit mit großem Abstand marktführend ist. Sollte es zukünftig gesetzliche Hürden geben, Textausschnitte, Vorschaubilder und Titel für Google News und vergleichbare Angebote verwenden zu können, müsste Google nach eigenen Angaben drastisch reagieren.

Klickzahlen könnten stark enbrechen

Eine derart leere Suche, wie wir sie hier auf dem Screenshot sehen, würde für News-Publisher einen Einbruch der Klicks um über 45 Prozent bedeuten. Es ist klar, dass eine Suche ohne Vorschaufunktion nur wenig Sinn ergibt.

Selbst eine moderate Version des Experiments (in der wir den Titel der Veröffentlichung, die URL und die Miniaturansichten der Videos zeigten) führte zu einer 45-prozentigen Verringerung des Zugriffs auf Nachrichtenverleger. Unser Experiment hat gezeigt, dass viele Benutzer stattdessen auf Nicht-Nachrichten-Websites, Social-Media-Plattformen und Online-Videoseiten setzen.

Google müsste mit uns und anderen einen Vertrag schließen, um Inhalte für die Vorschau in der Suche verwenden zu dürfen. Der Konzern teilte bereits mit, dass die das Ende von Google News bedeuten könnte.

Es ist nicht realistisch zu erwarten, dass Online-Dienste kommerzielle Lizenzen mit jedem einzelnen Herausgeber von Zeitungen einrichten können. Wenn nur die Bezahlung und nicht die Qualität entscheidet, welche Schlagzeilen den Nutzern angezeigt werden, wären die Ergebnisse sowohl für Nutzer als auch für kleinere und aufstrebende Publisher schlecht.

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