Bislang hat Google insbesondere die Privatkunden mit seinen Pixel-Smartphones ansprechen wollen. Gerade die Preisstrategie des letzten Jahres ging noch sehr viel mehr in diese Richtung – los ging es schon bei 350 Euro. Nun aber sollen Business-Kunden ebenfalls gewonnen werden. Hierfür hat Google eine neue Webseite gestartet, berichtet auf dieser über die zahlreichen Vorteile der aktuellen Pixel-Modelle für professionelle Kunden.

Googles eigene Android-Telefone sind sicher, besitzen mit dem Titan M sogar einen speziellen Sicherheitschip. Eine langfristige und verzögerungsfreie Auslieferung neuer Updates ist ebenso ein Pluspunkt, den nur wenige andere Android-Hersteller bieten können. Außerdem sind die Google-Geräte für Behörden und Unternehmen zertifiziert, es gibt Arbeitsprofile, das sogenannte „Zero-touch Enrollment“ für die Einrichtung der Geräte in größeren Unternehmen, API-Management und einige andere Faktoren.

Google hat ein ziemlich umfangreiches Paket zu bieten

Nicht ganz ohne Hintergedanken hatte Google im vergangenen Jahr wieder eine einheitliche Strategie zur biometrischen Entsperrung der Geräte eingeführt. Gab es vorher noch unterschiedliche Methoden, sind alle Smartphones ab dem Pixel 4a wieder mit einem klassischen Fingerabdrucksensor ausgestattet. Andere biometrische Methoden sind nicht vorhanden, auch auf Spielereien wie den In-Display-Fingerabdrucksensoren verzichtete Google.

Zu guter Letzt ist da noch das massive Paket an Software aller Art. Google bietet Office-Tools für das kollaborative Arbeiten, hat eine eigene Cloud im Angebot, Tools für Chats und Videokonferenzen, ein umfangreiches E-Mail-Angebot und noch einiges mehr. Für Google-Telefone in Unternehmen sprechen also einige Punkte.

via 9to5Google

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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7 Kommentare

    1. kann ich leider nur bestätigen. Es gibt kein unaufgeregteres ui als auf den pixel phones. Keine nervige bloatware (außer Googles eigene). Wer sich immer noch 1000€ Samsung oder Apple-Geräte für sein Business holt trifft bei mir auf Unverständnis. Ein leicht zugängliches 500€ Gerät erfüllt prinzipiell alle Standards. Man darf nicht vergessen dass man auf der Arbeit auf immer die gleichen Marken trifft. Meist HP, Samsung oder Apple. Auf den Geräten läuft dann immer die gleiche Software. Die Marke ist da eigentlich egal, es geht meiner Meinung nach um usability und Preis. Da hat Google denke ich mit dem 4a eigentlich ein perfektes Business Phone abgeliefert. Wenn nur nicht Pixel draufstünde, warum auch immer haben viele nicht-nerd-Menschen keine Ahnung was das für Geräte sind.

      1. Thema verfehlt, sechs, setzen!

        Nicht immer so vorschnell den Reflexen Raum geben. Erst nachdenken, dann ganz in Ruhe loslegen…

  1. „Eine langfristige und verzögerungsfreie Auslieferung neuer Updates ist ebenso ein Pluspunkt, den nur wenige andere Android-Hersteller bieten können.“

    Welche „wenigen anderen“ Hersteller sind das denn? Mir fallen jetzt keine ein…

  2. Das Samsung Nexus war mein erstes Smartphone und lief noch lange mit Cynagon reibungslos. Ich bin dann auf ein iPhone 5S umgestiegen, welches vier Jahre hielt (Der Homebutton ging nicht mehr, der Rest war noch gut in Schuss). Danach habe ich dann sage und schreibe drei verschiedene Android Geräte von HTC, LG und Samsung gehabt, welche alle irgendwelche nervigen Bugs hatten. Danach folgte ein iPhone 8 Plus, welches ich nur wegen der Größe gegen ein Pixel 2 ausgetauscht hatte. Zur Zeit besitze ich ein Pixel 3a, bei dem man hier und da merkt, dass nicht gerade die schnellste Hardware verbaut wurde. Die beste User Experience hatte ich mit den iPhones, allerdings kosten die mir mittlerweile zu viel. Mit dem Pixel 3a werde ich so lange auskommen, bis Google es nicht mehr mit Updates versorgt. Samsung, LG und HTC, ne auf Experimente habe ich keine Lust, da ist am Ende ein gutes iPhone günstiger.

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