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Googles aufwendiger Kampf gegen schlechte Werbung

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Google muss täglich mehrere Millionen schlechte Anzeigen entfernen, im vergangenen Jahr sind es über 2,3 Milliarden Anzeigen insgesamt gewesen. Schlechte Werbeanzeigen verstoßen gegen Richtlinien, die Google in den eigenen Werbenetzwerken vorschreibt. Nicht erlaubt sind zum Beispiel Phishing, Anzeigen für Bürgschaften oder auch irreguläre Anzeigen von Ticket-Resellern. Im Jahresvergleich mussten 2018 allerdings wieder etwas weniger Anzeigen entfernt werden.

Vermutlich ging das Thema auch an euch nicht vorbei. In den letzten Jahren sind mobil oft Redirect-Anzeigen aufgetaucht, die über Googles Netzwerke auf extrem vielen Webseiten zu finden waren. Nutzer wurden über diese schädlichen Anzeigen umgeleitet, meist zu Fake-Gewinnspielen oder anderen Kram. Besonders in 2017 hatte Google damit zu kämpfen.

Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Jahr 31 neue Richtlinien zur Verhinderung irreführender und betrügerischer Werbung eingeführt. Zu den Schwerpunkten zählten Anzeigen für Ticket-Reseller, Kryptowährungen, Reparaturdienste oder Reha-Einrichtungen. Außerdem nimmt Google verstärkt Websites mit fragwürdigen oder gefährlichen Inhalten ins Visier. Wegen Verstößen gegen die Richtlinien zu Fake News und Hate Speech wurden 22.000 Apps und rund 15.000 Internetseiten aus dem eigenen Werbenetzwerk verbannt.

Google, Nutzer und Webseitenbetreiber sind daran interessiert, dass keine schlechte Werbung im Netz zu finden ist.

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