Googles „Clockwork“-Smartwatch: So könnte die technische Ausstattung sein

Google hatte bereits im vergangenen Jahr mit Motorola an einer Smartwatch gearbeitet, doch die offenbar dann wieder verworfen. In diesem Jahr wird allerdings an einer neuen Uhr entwickelt, die möglicherweise schon im März vorgestellt wird. Marktstart könnte aber erst zur Mitte des Jahres sein. 

Google Logo

Clockwork soll das Projekt heißen, welches mit LG zusammen in Arbeit ist. Artem Russakovskii von Androidpolice hat seit dem Wochenende ein paar mögliche technische Daten für uns parat. Wie immer muss man auch bei diesen Angaben davon ausgehen, dass sie möglicherweise nicht echt sind oder sich zum finalen Produkt noch ändern werden.

Angetrieben wird Clockwork von dem kleinen Snapdragon APQ8026 von Qualcomm und 1 GB RAM Arbeitsspeicher. Das Display ist mit 1,65 Zoll fast in einer typischen Größe, wie bei LG gewohnt kommt ein IPS LCD mit einer Pixeldichte von ca. 250 ppi zum Einsatz. Des Weiteren gibt es einen 400 mAh Akku, Bluetooth 4.0, einen 9-Achsen-Sensor und haptisches Feedback (Vibrationsmotor).

Eher entscheidend wird wohl die Software. Natürlich ist mit Android zu rechnen, allerdings eher auf die Funktionen von Google Now ausgelegt.

[asa_collection items=1, type=random]Gadgets[/asa_collection]

  • Stefan Richert

    Wozu denn Android auf einer Uhr? Da muss aber einiges aus dem Sourcecode raus, damit das Sinn macht und einiges an neuen Funktionen rein. Ich hoffe ja, dass Google nicht den Fehler wie Samsung und Sony macht und versucht ein eigenständiges Gerät zu basteln, sondern lediglich eine Ergänzung zum Smartphone schafft. Denn ersetzen kann das eine Uhr nicht, egal was man versucht.

    • Samsung hat eine eigenständige Uhr gebaut? Sony auch? Stimmt aber nicht wirklich. Galaxy Gear und Smartwatch SW2 sind ohne Smartphone im Prinzip nicht zu gebrauchen. Nur die Gear 2 hat zwei, drei Funktionen, wo ein Smartphone nicht benötigt wird.

      Android als Basis natürlich, nicht im vollen Umfang, weil ich das eben auch total Käse finde. Die Galaxy Gear hatte eben Android als Basis, allerdings besonders stark angepasst und vereinfacht.