Google zeichnet immens viele Daten seiner Nutzer auf, das Gruselprotokoll verrät viel über unseren Smartphone-Alltag.

DIESE Aufzeichnungen können ganz schön gruselig sein, sind aber schlussendlich die logische Folge der Verwendung eines Android-Smartphones mit allen aktivierten Google-Diensten/Funktionen. Werfen wir mal in die sogenannten Web- und App-Aktivitäten vom eigenen Google-Konto einen Blick, sehen wir ziemlich viele Details über unser alltägliches Leben mit dem Android-Smartphone. Das ist keine neue Erkenntnis, aber vielleicht gar nicht allen Android-Nutzern schon bewusst gewesen.

Hat man wirklich alle ach so praktischen Tools und Funktionen von Google aktiv, tauchen auch verdammt viele Daten in deren Protokollen auf. Beispiel: Um unser „digitales Wohlbefinden“ steuern zu können, muss Google auch unser Nutzungsverhalten entsprechend auswerten. Dafür braucht es ein Protokoll, wann und welche Apps wir benutzen. Google zeichnet diese Informationen im Detail auf, könnte allein damit unseren mobilen Alltag schon ziemlich gut rekonstruieren.

Zu den App-Aktivitäten von Android gehören natürlich alle Plattformen, also auch Android TV bzw. Google TV. Wann haben wir das Gerät überhaupt angemacht, welche Streaming-Apps verwendet. All diese Informationen sammelt Google und listet sie für unsere Google-Konten fein säuberlich auf. Immerhin sind diese Daten einsehbar und daher transparent.

Aktivitäten-Protokoll ist detailliert und lückenlos

In weiteren Details ist sichtbar, zu welchen Zeitpunkten wir die jeweiligen Apps öffneten. Das ist einerseits sehr interessant, auf der anderen Seite aber auch ziemlich gläsern. Diesen Punkt müsst ihr auch unbedingt in euren Kopf bekommen. Google, Facebook, Amazon und Co. machen uns gläsern, jedenfalls für deren eigene Zwecke. Vorn herum verkaufen uns die Unternehmen die gesammelten Daten dann in Form praktischer Funktionen wie das erwähnte Digital Wellbeing für Android.

Vielleicht muss nicht jede praktische Smartphone-Funktion aktiv sein?

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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8 Kommentare

  1. was für ein dummer Beitrag anstatt zu loben dass man vollsten ein Beleg und die Kontrolle über die Daten hat heißt es hier Grusel Protokoll. dann geht doch alle zu Apple. dort gibt es gar keinen Einblick und wenn muss man ihn beantragen. und das auch erst seit einiger Zeit möglich da es europäisches Gesetz ist. google bietet sogar die Möglichkeit die aktivitätenliste in regelmäßigen Abständen zu löschen.

    1. Den ersten 5 Worten dieses Kommentars ist vollinhaltlich zuzustimmen, der Rest ist auch selbsterklärend (und entstammt offenbar einer dem Deutschen ähnlichen Sprache).
      Wer alle Protokoll-Funktionen sofort ausschaltet, muss sie nicht erst nach Auswertung durch google löschen, oder ? Und das es noch Schlimmeres anderswo als bei google gibt, ist sicher kein Grund, google kostenlos mit Daten = Geld zu versorgen.

    2. Die Kontrolle unserer Daten ist das aber nicht. Das ist eine detaillierte Analyse darüber, wie du dein Smartphone verwendest. Für Googles „Sammelwut“ muss sich der Konzern regelmäßig verantworten. Solche Dinge einfach abzufeiern wäre eher unpassend. Außerdem wollten wir aufzeigen, was wahrscheinlich nicht jeder weiß.

  2. Selten dämlicher Artikel. Bei Apple ist das gleiche ein tolles Feature, bei Google das Gruselkabinett.

    Aber ich werde das nie wieder lesen müssen. Smartdroid on Google Discover geblockt, ihr könnt jetzt also jeden Mist schreiben.

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