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Günstige Chromebooks können ausgerechnet durch Microsoft besser werden

Denny Fischer

Veröffentlicht

in Chrome OS

am

Google Chromebooks Header

Ähnliche Nachrichten lesen wir in diesen Tagen noch häufiger, die Beteiligung von Microsoft am Chromium-Projekt scheint auch für Google-Nutzer viele Vorteile mitzubringen. Chrome OS kann ebenfalls davon profitieren, dass Microsoft aufgrund seines Edge-Browsers diverse Verbesserungen in die Basis einbringt, die auch Google für seinen Chrome-Browser verwendet. Microsoft Edge auf Chromium-Basis soll hervorragend auf ARM-Prozessoren laufen, das könnte langfristig auch Chromebooks gut tun. Vor allen Dingen den günstigeren Geräten, die auf Chips setzen, die sonst eher in Smartphones stecken.

Chromebooks mit ARM-Chip könnten von Microsoft profitieren

Bislang war der Chrome-Browser dafür bekannt, dass er viel Arbeitsspeicher braucht und auch ziemlich stark die CPU belastet. Gleiches gilt natürlich für Chrome OS, das auf Chrome aufbaut und kaum mehr als ein Browser ist. Microsoft hat mit dem Surface Pro X ein Gerät geschaffen, das verdammt stark an Chromebooks erinnert – mit Windows. Nur eben trotz der Hardware eine ziemlich starke Leistung im Bereich des neuen Edge-Browsers bietet. Microsoft hat also Verbesserungen dort geschaffen, wo sie Chromium gut tun.

Es wird gerne als Nachteil bezeichnet, dass nun immer mehr Browser auf Chromium basieren. Gewissermaßen von Google abhängig sind. Aber umso mehr erfahrene Entwickler sich an diesem Open Source-Projekt beteiligen, desto mehr können alle von den Verbesserungen aller anderen profitieren. Und so ist es möglich, das günstige Chromebooks mit ARM-Chip in Zukunft deutlich mehr Freunde bei der Benutzung aufwendiger Web-Apps machen, weil Microsoft jetzt mit von der Partie ist.

via Chrome Unboxed

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