Heml.is: Neuer WhatsApp-Konkurrent mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommt

In den Zeiten von Prism und dem Revival der Stasi scheint das Interesse an besonders sicheren Messenger-Apps zu wachsen. WhatsApp stand zwar lange Zeit mangels Sicherheit in der Kritik, doch einen Messenger mit viel Sicherheit, dem entsprechenden Funktionsumfang und letztlich der benötigten Popularität konnte bisher keiner bieten.

Dem Schweizer Beispiel vom Threema folgt nun auch Heml.is. Ja, ein blöder Name (schwedisch für „geheim“) aber eine gute Idee, denn der Messenger wird mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung überzeugen wollen. Nachrichten werden also schon auf dem Gerät verschlüsselt und nicht erst beim Server des Anbieters. Unverschlüsselten Zugriff auf die Nachrichten hat also keiner.

Bei Heml.is soll die Sicherheit bzw. Geheimhaltung privater Nachrichten an erster Stelle stehen. Deshalb soll aber nicht auch gleich die Usability der App darunter leiden. Viel Sicherheit aber auch eine intuitive App sind also das Ziel der Entwickler und Erfinder. Zunächst wird man sich auf Apps für Android und iOS konzentrieren.

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Wie so oft benötigte auch diese Idee aber Geld, viel Geld. Nicht nur die Entwicklung muss finanziert werden, sondern natürlich auch die benötigte Infrastruktur für einen funktionierenden Dienst. Doch nach nicht mal zwei Tagen wurde die benötigte Summe von 100.000 Dollar bereits erreicht und überschritten. Heml.is wird also den Start gehen, einen genaueren Zeitplan aber gibt es nicht.

Keine Frage, die Entwickler haben sich einen guten Zeitpunk herausgesucht, um mit Heml.is an die Öffentlichkeit zu gehen. Ob daraus aber ein viel genutzter Messenger wird, steht definitiv noch in den Sternen.

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(via BBC)

  • Stefanie L.

    Dass die benötigte Summe so schnell zusammen gekommen ist, spricht definitiv dafür, dass ein Bedarf für einen sicheren Messenger besteht. Jedoch frage ich mich, ob User wirklich zu heml.is überwechseln werden oder die Bequemlichkeit siegt.