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Marktgeschehen

HTC: Große Veränderungen für eine erfolgreiche Zukunft

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Inzwischen ist wohl jedem bekannt, dass HTC im dritten Quartal des Jahres erstmals Geschäftszahlen mit einem Verlust hinnehmen musste. Auch die Zukunft sieht bislang nicht gerade goldig aus, wenn man die Krise des Herstellers mal sanft umschreiben möchte.

Doch um eben nicht einem größeren Hersteller zum Opfer zu fallen oder gar gänzlich in der Versenkung zu verschwinden, muss man bei HTC einige Dinge intern ändern. Auch wenn der Hersteller bislang Änderungen nicht offiziell kommuniziert, wollen Insider aus Asien wissen, was HTC in der näheren Zukunft alles umstrukturiert.

Vier größere Hauptpunkte gibt es angeblich auf der Agenda von HTC, um zumindest die Zahlen wieder zu bereinigen. Unter anderem wird man die Strukturen der Führungsetagen überdenken und dann entsprechend überarbeiten. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass HTC-Chef Peter Chou einige seiner Aufgaben abgeben wird, da er einfach zu viele Bereiche gleichzeitig bearbeitete.

Für die Senkung von Kosten will man bei HTC in Zukunft weitere Teile der Produktion „outsourcen“, wie bereits auch das Wall Street Journal berichtete. Doch auch bei der internen Hardware einiger zukünftigen Geräte wird sich etwas tun, denn HTC könnte sich in etwas mehr von Qualcomm abseilen und in Geräten der Einsteiger- und Mittelklasse auf die wohl wesentlich günstigeren Prozessoren von MediaTek setzen.

Zu guter Letzt stehen natürlich auch neue Partnerschaften auf dem Programm, um neue Märkte zu erschließen oder bestehende Märkte für sich auszubauen. Unter anderem ist da natürlich der riesige chinesische Markt ganz oben auf der Liste, wo man derzeit noch keine Rolle spielt.

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(via China Post, Talkandroid)

3 Kommentare
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3 Comments

  1. rootrider

    27. Oktober 2013 at 10:57

    Chou soll sich wegpacken. Erst dann wird HTC wieder Geräte für Kunden bauen…
    Er ist prinzipiell der klassische Looser, der alleine alles besser weiß, auch besser als die Kunden. Nur macht er da die Rechnung auch ohne den Kunden.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      27. Oktober 2013 at 11:39

      Ohne Chou wäre HTC nicht annähernd dort gewesen, wo sie waren. ;)

    • rootrider

      27. Oktober 2013 at 12:21

      …und auch nicht da, wo sie jetzt sind.

      Es war keine Kunst, sich in einem rasch boomenden Markt mit einem Produkt wie dem Desire große Anteile zu holen. Es ist aber eine Kunst, diese Anteile zu sichern. Chou beherrscht diese Kunst ganz sicher nicht. (-;

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