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HTC One M8: Unser erster Eindruck

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Am gestrigen Abend waren wir zu Gast bei HTC. Neben ausgezeichneten Speisen, einigen kühlen Drinks und eindrucksvollen Automobilen gab es auch das erst kürzlich vorgestellte HTC One M8 zu sehen. Im Angesicht der Räumlichkeiten vergaß man letzteres schon fast, denn HTC gab sich mehr als nur Mühe für einen gelungenen Abend. Dafür ein großes Lob am Rande. Aber kommen wir zum Highlight des Abends – dem neuen Flaggschiff der Taiwaner.

Design und Verarbeitung

Schon das One aus dem vergangenem Jahr war ein Hingucker. Viel Metall, ein tolles Design und ein großartig verarbeitetes Gehäuse. Beim Nachfolger knüpft man an ähnliche Werte und spendiert dem M8 im Vergleich zu seinem Vorgänger sogar anteilsmäßig mehr Aluminium. Das Design ähnelt dem M7 sehr stark, nun setzt man aber auf On-Screen Buttons, was den sowieso schon großen Rahmen ober- und unterhalb des 5″ Displays zusätzlich und unnötigerweise vergrößert. Ebenfalls ein Grund hierfür sind die Frontlautsprecher inkl. HTC Boomsound, welche im neuen One noch einmal verstärkt wurden.

Bei der Verarbeitung macht HTC aber alles richtig. Keine Spaltmaße, viel Metall und eine Haptik, die sogar den Vorgänger alt aussehen lässt. Nicht ohne Grund bekam man das neue One zwischen Oldtimern und schnellen Sportwagen zu sehen, denn würde HTC Autos statt Smartphones konstruieren, würde es rein äußerlich wohl in der selben Liga spielen.

Display, Kamera und Performance

Das Display hat HTC beim M8 auf, zur Zeit typische, 5 Zoll wachsen lassen. Die Auflösung bleibt wie beim Vorgänger bei 1920×1080, was der Schärfe zwar auf dem Papier im Vergleich zum M7 eine geringere Pixeldichte mit auf den Weg gibt, im Alltag aber keine Unterschiede macht. Schrift und Bild werden immer noch messerscharf dargestellt und auch in Sachen Kontrast und Farbwiedergabe muss sich das neue One nicht verstecken. Schon das alte One wusste in diesen Punkten zu überzeugen und sein Nachfolger steht hier in keinem Belang nach. Neu hingegen sind nützliche Gesten wie DoubleTap2wake zum Aktiveren des One oder Wischgesten um z.B. den Blinkfeed oder die zuletzt genutzte App direkt aus dem Standby zu öffnen.

Bei der Kamera setzt HTC wieder auf seine Ultrapixel Technologie, welche bessere Aufnahmen im Dunkeln ermöglichen soll. Die Auflösung bleibt leider bei rund 4 Megapixeln, diesmal verbaut HTC aber eine zusätzliche Kamera ein, die dem Nutzer ein paar neue Möglichkeiten eröffnet. Der zweite Sensor am oberen Gehäuserand ist nämlich für die Aufnahme von Tiefen gedacht und bringt somit die Nachfokussierung von Bildern und einige 3D Effekte mit.Die Qualität der Kamera wollen wir erst in einem endgültigen Test beurteilen. Trotzdem gibt es hier einen kleinen Vorgeschmack inklusive einem Vergleichsbild mit dem Lumia 1520. (Danke Marco!)

Beispiel 1Beispiel 2 – ONE vs. Lumia 1520

Die Frontkamera folgt wie vielen anderen Geräten dem Selfie Trend und bietet mit 5MP sogar eine höhere Auflösung als die Hauptkamera. HTC beschrieb die Frontkamera übrigens liebevoll als „Selfiekamera“. Die ersten Schnappschüsse mit der Frontkamera waren auf jeden Fall überraschend gut.

Auch im Inneren hat HTC zugelegt, denn nun kommt ein 2.3GHz starker Quad-Core Snapdragon 801 inkl. Adreno 330 GPU zum Einsatz. Der RAM bleibt mit 2GB zwar unverändert, aber dennoch ausreichend groß. Gewachsen ist hingegen der Akku, denn dieser bietet nun mit 2600mAh rund 300mAh mehr als sein Vorgänger. Zudem implementiert HTC auch einen Energiersparmodus, welcher zwar Funktionen beschränkt, aber eine deutlich höhere Laufzeit ermöglichen soll. Die Akkulaufzeit kann man natürlich erst im Alltagstest beurteilen, die Performance hingegen hinterließ einen ausgezeichneten ersten Eindruck. Nichts ruckelt und auch aufwändige Apps öffneten zügig.

Dot-View Cover

Zusätzlich zum neuen One gab es auch ein neues Case von HTC mit einigen interessanten Aspekten. Das Dot-View Cover setzt, wie der Name schon sagt auf eine schicke 8Bit Optik zur Darstellung von Informationen ohne, dass man das Gerät unnötig öffnen muss. Ein doppeltes Tippen auf die Front reicht um Uhrzeit, Wetter oder die Spracheingabe zu öffnen. Auch Anrufe lassen sich ohne mühseliges Aufklappen entgegennehmen. Auf den ersten Blick ist das Dot-View Cover auf jeden Fall gut gelungen.

Fazit

Das neue HTC One kann auf jeden Fall mit seinem Design, Gehäuse und Features begeistern. Zudem übertrifft es unseren ersten Eindruck des Galaxy S5 bei weitem und wir werden natürlich versuchen sobald wie möglich ein Testgerät für ein endgültiges Fazit in die Finger zu bekommen.

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6 Kommentare
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6 Comments

  1. Julian W.

    1. April 2014 at 17:09

    Ganz meine Meinung,

    Samsung überzeugt einfach nicht mehr, diesen WoW-Effekt, den ich beim S3 hatte ich beim S4 nicht und beim S5 auch nicht, beim One M7 hingegen schon, aber da war mir mein S3 noch zu neu, jetzt aber wird es gegen ein One M8 getauscht.

  2. rootrider

    1. April 2014 at 18:24

    Aufgrund des Updatevehaltens sowie einiger anderer Geschichten von HTC war mein Vorsatz gewesen, kein HTC Gerät mehr als Nachfolger meines One S zu kaufen. Leider hat Samsung es auch dieses mal wieder nicht geschafft, ein attraktives Äußeres umzusetzen.
    HTC hat das nicht nur geschafft und sondern verordnet dem One M8 zudem wieder einen Slot für MicroSD-Karten. An die nicht austauschbare Batterie habe ich mich inzwischen gewöhnt, sie ist kein Killerkriterium mehr.

    Es gibt sicherlich auf diesem technischen Niveau auch andere Hersteller, aber ich habe entgegen meines festen Vorsatzes tatsächlich ein One M8 bestellt. Schaun mer mal…

  3. DerWeise

    2. April 2014 at 19:02

    Hat das neue One eigentlich wieder ein 16:9 Display oder ist es endlich etwas breiter geworden (wie das Nexus4/5 oder auch die Samsung S3/4/5 Geräte)?
    Das hat mich beim letzten One etwas gestört da dadurch u.a. die Tasten auf der Tastatur kleiner werden.

    • Denny Fischer

      2. April 2014 at 19:11

      Müsste weiterhin 16:9 zu sein, zumindest finde ich keine gegenteiligen Behauptungen.

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