HTC: Sind ZTE und Huawei an einer Übernahme interessiert?

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Was wird mit HTC in den nächsten Monaten eigentlich passieren, wenn der Konzern es doch nicht aus eigener Kraft schafft, sich wieder zu berappeln? Ein Verkauf bzw. der Einstieg eines anderen Herstellers wäre denkbar, wie es etwa bei Motorola der Fall war. Der Hersteller stand sehr schlecht da, schreibt sogar noch heute rote Zahlen, doch Google bringt den Traditionskonzern wieder auf die richtigen Bahnen. Als Käufer für HTC würden wohl vor allem Huawei und ZTE in Frage kommen, die beiden Hersteller versuchen jeweils jetzt auch im Westen erfolgreich zu werden. Doch beide sind hier vergleichsweise unbekannt, zudem eilt so ein wenig der typische Ruf von chinesischen Unternehmen voraus.

Profitieren könnte man eben von HTC, die nicht nur weltweit bekannt für gute Smartphones sind, sondern eben auch viel Erfahrung in den USA und in Europa haben. Der sinkende Marktwert von HTC macht eine Übernahme quasi von Tag zu Tag interessanter aber auch bezahlbarer. Ob aber überhaupt ein Verkauf zur Debatte steht, wagen wir aktuell noch zu bezweifeln. HTC wird allen voran durch den Chef Peter Chou stur versuchen das Ruder herumzureißen. Dafür hat man sich jetzt auch „Iron Man“ Robert Downey Jr. ins Boot geholt, wobei ich der bisherigen #HTChange Werbekampagne nichts abgewinnen kann.

Neben ZTE und Huawei wäre wohl Lenovo ebenfalls nicht abgeneigt, hier fehlt es fast gänzlich an Erfolgen und Erfahrungen rundum Smartphones.

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(via Bloomberg, Golem, AndroidNext)

  • miweru

    Naja, Lenovo ist in China bei Smartphones und Tablets soweit ich weiß ziemlich erfolgreich.
    Aber HTC wäre natürlich eine nützliche Ergänzung.
    Ich habe trotzdem das Gefühl, dass HTC noch Chancen hat, solide Zahlen zu erwirtschaften.

    Ich war aber nie wirklich vom HTC One (naja eigentlich nur vom Lumia 1020) begeistert, mal sehen.