Folge uns

Marktgeschehen

Huawei und Google wollen an Partnerschaft unbedingt festhalten

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Huawei Mate 20 Pro Header

Gibt es ein Zerwürfnis zwischen Huawei und Google, nachdem die US-Regierung den chinesischen Hersteller auf die schwarze Liste setzte? Man konnte den Eindruck gewinnen, manche Headlines waren so zu lesen. Tatsächlich sieht die Wahrheit etwas anders aus. Die beiden Unternehmen arbeiten im Hintergrund mit Hochdruck daran, eine losgelöste Lösung für das Desaster zu finden, welches sich seit Sonntagabend auftut.

Zwischen den Stühlen

Google will Huawei als zweitgrößten Smartphone-Hersteller nicht verlieren und ohne Google-Dienste stehen Huawei-Smartphones in Zukunft ganz schlecht da. In unterschiedlichen Aussagen betonen die beiden Unternehmen den Willen, die Partnerschaft so gut es geht aufrechtzuerhalten.

Huawei: „Sie (Google) haben keine Motivation, uns zu blockieren. Wir arbeiten eng mit Google, um herauszufinden, wie Huawei mit der Situation und den Auswirkungen aus der US-Department of Commerce Entscheidung umgehen sollte.“ (via)

Google: „Es liegt im Interesse aller, die Telefone auf dem neuesten Stand und sicher zu halten. Mit dieser temporären Lizenz können wir auch in den nächsten 90 Tagen Softwareaktualisierungen und Sicherheitspatches für vorhandene Modelle bereitstellen“ (via)

Huawei zieht eine klare Linie und sieht die Schuld bei der amerikanischen Führung. Google habe keine direkte Schuld daran, die bekannten Konsequenzen ziehen zu müssen. Noch sei es auch zu früh exakt sagen zu können, welche Auswirkungen langfristig wirklich zu erwarten sind.

Von Anfang an sah das schwer danach aus, dass die amerikanischen Unternehmen entsprechend handeln mussten und das nicht unbedingt freiwillig taten. Eine positive Lösung für alle scheint wohl nur die Streichung von den schwarzen Listen zu sein, wofür allerdings die Regierungen verantwortlich sind.

Horrorszenario: Huawei-Smartphones ohne Google-Dienste [Update x3]

Kommentare öffnen

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beliebt in den letzten Tagen