• Huawei hat sein erstes E-Ink-Tablet vorgestellt.
  • Die Bildschirmart ist besonders stromsparend und angenehm zum Lesen und Schreiben.
  • Das Huawei Matepad Paper soll auch nach Europa kommen.

E-Ink ist jetzt schon eine ganze Weile auf dem Markt verankert. Die Technologie ist vor allem in Bezug auf handliche E-Book-Reader bekannt und beliebt geworden, doch darauf ist ihr Einsatz nicht beschränkt. Vielleicht seid ihr auch mal durch Werbung auf Social Media beispielsweise über ReMarkable oder ähnliche Konzepte gestoßen, bei denen ein E-Ink-Bildschirm größer gedacht wird.

Deshalb ist E-Ink so stromsparend

Das ist auch beim neuen Huawei MatePad Paper der Fall. Das Display misst 10,3 Zoll in der Diagonalen und löst mit 1.872 x 1.404 Pixeln recht scharf auf. Bei E-Ink besteht jeder Pixel aus einem kleinen schwarz-weißen Kügelchen, das je nach Bedarf entsprechend ausgerichtet wird. So wird nur beim Ändern des Bildschirminhalts Strom verbraucht. Eine einstündige Ladung des 3.625 mAh starken Akkus soll für sechs Tage Betrieb ausreichen, zehn Minuten am Stecker für acht Stunden.

Angetrieben wird es von einem nicht näher genannten Hexacore-Prozessor, der in Kombination mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher mehr als genug Leistung mitbringen dürfte. Bemerkenswert ist auch der Support von modernem Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 und, dass ein Fingerabdrucksensor an Bord ist.

Beim Betriebssystem hat sich Huawei offenbar auf eine Abwandlung von Harmony OS 2 entschieden. Wie gut das auf einem solchen außergewöhnlichen Gerät funktioniert, bleibt abzuwarten. Neben dem Tablet hat Huawei auch die zweite Generation seines Eingabestiftes M-Pencil angekündigt, der 4.096 Druckstufen unterstützt.

Huawei MatePad Paper für 499 Euro

Jetzt muss nur noch eine Sache geklärt werden: der Preis. Hier positioniert sich Huawei mit 499 Euro meiner Meinung nach durchaus konkurrenzfähig. Wann genau das Huawei MatePad Paper hierzulande zu kaufen ist, ist leider noch nicht bekannt.

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Jonathan Kemper

Freier Technikjournalist, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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1 Kommentar

  1. Ich bin gespannt. Zuletzt war ich am überlegen: PineNote oder reMarkable 2. Letzteres hat mich mit dem neuen Abo eher abgeschreckt. Vom Preis her sind ja alle im gleichen Bereich.

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