Hyundai hat unterhalb des IONIQ 5 derzeit nur ein Elektroauto zu bieten, das man als neueres Modell bezeichnen könnte. Aber es soll nicht allein beim Inster bleiben, denn ein weiteres Fahrzeug zeigt sich jetzt als Erlkönig auf den Straßen und dieser entspringt eindeutig dem IONIQ-Reißbrett.
Hyundai-Schwester KIA hat gerade den EV2 an den Start gebracht, ein rund 4 Meter langes Elektro-SUV für Europas Straßen. Ob es einen kleineren Stromer von KIA geben wird? Man denkt zumindest darüber nach. Schlussendlich geht es um die wirtschaftliche Machbarkeit, damit haben auch andere Autobauer ihre Probleme.
IONIQ 3 ist der nächste elektrische Hyundai auf dem Plan
Hyundai hingegen startet in diesem Jahr mit dem IONIQ 3, der gehört mit seinen Maßen wahrscheinlich in die elektrische Golfklasse. Kleiner geht es schon mit Inster, der aber für sich steht und nichts mit der IONIQ-Reihe gemeinsam hat. Anders ist es bei dem Prototypen in Folie, der gerade auf Fotos zu sehen ist.
Wir sehen einen sehr kurzen SUV, optisch mit der aktuellen IONIQ-Baureihe verwandt, vor allem durch das Lichtdesign. Zu sehen ist wohl der sogennante HE1i, ein elektrisches SUV für den indischen Markt. Aber es gibt inzwischen Grund zur Annahme, dass dieses Modell nach Europa kommen könnte.


Ein entscheidender Faktor für den möglichen Erfolg in Europa ist das Anfang 2026 unterzeichnete Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien (FTA). Dadurch könnte das Fahrzeug vom indischen Markt günstig nach Europa kommen und hier angeboten werden.
Neue Preiskategorie für die Stromer von Hyundai
Hyundai wird das Fahrzeug günstig in Indien fertigen, inklusive günstiger LFP-Batterie und kann es dann zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen nach Europa exportieren. Hierzulande sind kompakte und kleine SUVs sehr beleibt, der Preis von 20.000 Euro könnte mit diesem Modell angepeilt werden.
Das ist aktuell noch sehr graue Theorie und das Fahrzeug oder diese Pläne sind nicht offiziell angekündigt. Aber ich mir sicher, dass man bei Hyundai alle möglichen Versuche machen wird, während der Transformation zur Elektromobilität so viele Marktanteile wie möglich gewinnen will. Zumal andere elektrische Modelle gerade nicht beliebt genug sind.
