Wer mir auch auf meinen privaten Kanälen folgt und mich auch ein wenig kennt, war in den vergangenen zwei Wochen durchaus von meinen Einkäufen überrascht, denn ich hatte mir nun als Ersatz für meinen Desktop-PC ein MacBook Air von Apple gekauft. Ja, ich, der ehemalige Apple-Hasser. Warum kauft sich der Android-Fanboy, der jahrelang gegen die […]

Wer mir auch auf meinen privaten Kanälen folgt und mich auch ein wenig kennt, war in den vergangenen zwei Wochen durchaus von meinen Einkäufen überrascht, denn ich hatte mir nun als Ersatz für meinen Desktop-PC ein MacBook Air von Apple gekauft. Ja, ich, der ehemalige Apple-Hasser.

Warum kauft sich der Android-Fanboy, der jahrelang gegen die Produkte von Apple wetterte nun ein 1000 Euro-Notebook von denen? Ganz einfach, ich hatte Lust darauf. Zudem kenne ich zahlreiche Leute, die Macbooks seit Ewigkeiten sehr zufrieden einsetzen, auch ältere Geräte. Die Ultrabooks der gesamten Konkurrenz sind nicht wirklich nach meinem Geschmack, zumindest in der Preisklasse, in welcher ich wildern wollte. Um die 1000 Euro sind drin, für mehr bin ich dann echt zu geizig. Ganz ehrlich, da bleibt nicht viel auf diesem Niveau. Vor allem sollte es kein „das will ich mal probieren“-Gadget werden, sondern mein tägliches Arbeitsgerät, das ich auch mitnehmen kann. Und inzwischen hat sich mein Kauf bestätigt, denn ich hatte wohl noch nie ein Gerät, welches so rund und fluffig läuft wie dieses Teil hier.

Nur 4 GB RAM Arbeitsspeicher und ein Core i5 mit zwei Kernen stecken hier drin, sogar ein Rückschritt zu meinem bisherigen Arbeits-PC, allerdings läufts trotzdem besser. Nun gut, mein Windows-PC lief dank SSD auch richtig fluffig, doch wenn es um den Workflow geht, dann muss ich zittern, wenn ich an Windows denke. Mac OS ist auf jeden Fall anders, doch ob es besser ist, mag ich nach den paar Tagen noch nicht urteilen. Für mich sind aber andere Dinge ausschlaggebend gewesen, um schon jetzt sagen zu können, dass dieser Kauf sehr, sehr gut war.

Definitiv besser ist das Zusammenspiel von Hard- und Software, wie so oft bei Apple. Das Wechseln zwischen verschiedenen Fenstern, zwischen verschiedenen Desktops, das Scrolling usw. läuft alles derart genau und intuitiv, wie es mir bisher kein anderes Gerät bieten konnte. Während bei vielen Windows-Geräten schon Gesten mit zwei Fingern oftmals das Touchpad überfordern, gehen hier sogar Gesten mit vier Fingern derart leicht von der Hand, dass man gar nicht mehr aufhören möchte.

Ich bin derzeit so richtig verliebt, es gibt absolut nichts zu meckern, lediglich die Umstellung auf die etwas anderes gestaltete Tastatur und andere Arbeitsfläche sorgt zwangsläufig in dem einen oder anderen Moment noch für graue Haare. In meinem Alter wächst man da aber recht schnell rein, cmd + q (statt @ wird das Fenster geschlossen) passiert mir schon gar nicht mehr.

Heute habe ich mir dann noch eine Magic Mouse gekauft, da mir von der dauerhaften Nutzung des Touchpads bald der Arm durch die eher unbequeme Haltung abgefallen ist. Auch wenn die sehr flache Form nicht wirklich ergonomisch ist, kann man dadurch sehr gut mit den Fingern auf dem integrierten Touchpad arbeiten. Ich hatte vor einiger Zeit auch mal die Arc Touch Mouse von Microsoft, die ich dann nach wenigen Tagen entnervt wieder losgeworden bin, weil die Touchgesten einfach nicht annähernd flüssig oder zuverlässig liefen.

Mehr Berichte werden folgen, coole Tipps für Mac OS gern in die Kommentare, Fragen natürlich auch!

PS: Nein, iPhone und iPad werden nicht folgen, iOS ist nicht so mein Ding.

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Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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