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Ihr könnt den Facebook-Richtlinien nicht mit einem Status widersprechen!

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch der Dummenfang auf Facebook. Anstatt drei Minuten selbst nachzudenken, teilen die Leute heute echt jeden Mist schneller als sie „das müssen die anderen erfahren“ sagen können. So auch mit dem Status, dass man den neuen Richtlinien von Facebook widerspricht. Inzwischen teilen diesen Müll sogar schon bekanntere Personen, sodass die Verbreitung noch schneller voranschreitet und unsere Timelines vollmüllt.

Überhaupt denken die Leute nicht nach, nicht eine fucking Sekunde. Sie möchten mit dem vermeintlichen Widerspruch ihre persönliche Daten schützen wollen. WARUM TEILT IHR EURE PERSÖNLICHEN DATEN ÖFFENTLICH IM INTERNET? Aber unabhängig davon sollte man sich nur Punkt 13.3 der AGB von Facebook anschauen, mit welchen sich der Facebook-Nutzer bei Anmeldung übrigens einverstanden sieht.

Deine weitere Nutzung der Facebook-Dienste nach der Bekanntgabe von Änderungen an unseren Bedingungen bzw. Richtlinien bedeutet gleichzeitig dein Akzeptieren unserer geänderten Bedingungen bzw. Richtlinien.

Und zu 100 % weiß keiner der Nutzer, die diesen Text teilen, welche Nutzungsbedingungen sich denn angeblich verändert haben (letzte AGB Änderung gab es im Januar 2015). Wer Facebook, WhatsApp und Co nutzen will, muss nach deren Regeln spielen. Wer zu euch in die Wohnung kommt, sollte sich ja möglichst auch nach euren Regeln benehmen, ansonsten darf er gehen. Der Unterschied ist nur, ihr habt bei Facebook deren Richtlinien explizit bestätigt!

Folgend ein Beispiel:

2016-03-04 09_54_59

UPDATE: Mal noch zur weiteren Entkräftung des Textes: Es gibt keine Artikel – sondern Paragraphen – im StGB und Nummer 112 gibt es schon gar nicht mehr. Zudem ist das vermeintliche Gesetz UCC 1-308 1-308 1-303 für deutsche Nutzer uninteressant, es stammt nämlich aus dem US Handelsrecht.

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