Im Zuge einer Initiative, Instagram zu einer sicheren Plattform zu machen, wurde eine gravierende Ankündigung im offiziellen Blog gemacht, die den großen Anteil an jungen Nutzern betrifft. Einer Umfrage von Faktenkontor aus dem April 2021 nach gaben 80 Prozent der Befragten im Alter zwischen 16 und 19 Jahren an, das Netzwerk zu verwenden.

Neue Accounts unter 16 Jahren auf privat

Alle Instagram-User unter 16 Jahren – in manchen Ländern sogar unter 18 Jahren – werden standardmäßig auf ein privates Konto gesetzt. Das betrifft aber offenbar nur Neuanmeldungen, nicht aber bestehende Konten. Die Inhalte von privaten Accounts sind nur von Followern einsehbar, deren Anfragen einzeln bestätigt werden müssen. Storys können außerdem nicht repostet werden.

Eine Erfahrung auf Instagram zu schaffen, die für junge Menschen sicher und privat ist, aber auch Spaß macht, ist eine Herausforderung, der sie sich stellen müssen. Wir wollen, dass sie leicht neue Freunde finden und mit ihrer Familie in Kontakt bleiben können, aber wir wollen nicht, dass sie mit unerwünschten DMs oder Kommentaren von Fremden konfrontiert werden. Wir sind der Meinung, dass private Konten die richtige Wahl für junge Menschen sind, aber wir wissen auch, dass einige junge Schöpfer öffentliche Konten haben möchten, um eine Anhängerschaft aufzubauen.

„Potenziell verdächtiges Verhalten“ schränkt Konten ein

Doch damit nicht genug. Instagram habe eine neue Technologie entwickelt, die es ermögliche, Konten zu finden, die „potenziell verdächtiges Verhalten“ gezeigt haben. Diese Konten wolle man von der Interaktion mit den Konten junger Menschen abhalten.

„Mit „potenziell verdächtigem Verhalten“ meinen wir Konten von Erwachsenen, die zum Beispiel kürzlich von einem Jugendlichen gesperrt oder gemeldet wurden“, heißt es im Blogpost, indem die jungen Menschen diesen Personen nicht vorgeschlagen oder auf der Explore-Seite angezeigt werden.

Werbung nicht mehr nach Interessen

Zuletzt gibt es noch eine Änderung, die die Werbung auf Instagram betrifft. Werbetreibenden sollen nämlich die Möglichkeiten eingeschränkt werden, junge Menschen mit gesponserten Inhalten zu erreichen. Dies sei für Nutzer unter 18 Jahren dann nur noch nach Alter, Geschlecht und Ort, nicht aber nach Interessen oder Aktivitäten erlaubt.

(via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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