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Kabel Deutschland: Drosselung soll „nicht fortgeführt werden“

Denny Fischer

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In diesen Tagen schwappte eine Welle durch Deutschland, denn der Provider Kabel Deutschland (jetzt Vodafone) wollte seine in den AGB feststehende Drosselung nun technisch auch verstärkt in die Tat umsetzen. Wir berichteten ebenfalls. Wer über Filesharing und ähnliche Anwendungen 10 GB Volumen an einem Kalendertag verbraucht, soll dafür noch für den restlichen Tag entsprechend bestraft werden und für solche Dienste nur noch maximal 100 Kbit/s nutzen können. Jetzt rudert man zurück.

Wie ein Sprecher gegenüber dem SpOn sagte, wollte man die Drosselung lediglich testen. Das Pilotprojekt habe aber ein positives Ergebnis hervorgebracht, sodass man die Maßnahme der Drosselung nicht fortführen möchte. Egal ob 10 oder 60 GB am Tag, Beschränkungen auf Filesharing und ähnliche Anwendungen entfallen komplett.

Es handelte sich hierbei um ein Pilotprojekt. Je nach Ergebnis war geplant, dieses im Kabelgebiet weiter auszurollen oder nicht. Die bisherigen Ergebnisse des Tests bewegen uns dazu, die Maßnahme nicht fortzuführen. Damit entfallen zugleich auch sämtliche Beschränkungen für Filesharing-Dienste – sowohl die ab einem Verbrauch von 10 Gigabyte als auch die bereits seit längerem bestehenden ab einem Verbrauch von 60 Gigabyte.

In den AGB bleibt die Klausel aber weiterhin vorhanden, daran kann sich Vodafone/Kabel Deutschland auch in Zukunft immer wieder orientieren.

(via SpOn, WerDrosselt)

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