Kabel Deutschland: Netflix-Nutzer könnten bevorteiligt werden

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Streaming-Anbieter wie Netflix übernehmen immer mehr die Nutzer des klassischen Fernsehens, doch dabei geht auch eine höhere Belastung der Internet-Netze einher. Bei Kabel Deutschland schaut man ganz gelassen in die Zukunft und hat sogar schon etwas genauere Pläne, über die in einem Interview gesprochen wurde. Genauer gesagt will Kabel Deutschland in Zukunft ein Netz verschiedener Klassen einführen, welches die Unternehmen finanzieren, die mehr Bandbreite benötigen.

Zwei-Klassen-Internet bald an der Tagesordnung?

Qualitätsklassen sind in dem Bereich unerlässlich. Wenn Firmen wie Netflix Bedarf haben, ihre Daten schneller zum Kunden zu bringen, dann müssen wir in der Lage sein, das auch anbieten zu können.

Könnte in Zukunft also sein, dass das ganze Haus abends Netflix schaut und mein YouTube-Stream deshalb nur noch sehr langsam durch die Leitung tropft? Möglich, doch wenn das Geld wie versprochen in den Breitbandausbau in Zukunft gesteckt wird, sollte es zugleich keinen Mangel an Bandbreite geben.

Dieses Modell wäre auch eine mögliche Lösung für die Mobilfunknetze, denn auch hier wünschen sich die Betreiber eine Kostenbeteiligung durch Facebook, Google und Co, die deren Netze stark belasten aber sich nicht am Ausbau beteiligen.

(via Golem, mobiFlip)

  • Chris K.

    Naja selbst wenn es so kommt, wird der Ausbau nicht schneller von statten gehen, ich finde es jeden Tag aufs neue toll, das in 2015 in eine Großstadt wie Hagen Downstream im Magenta hybrid von 10-15 Mbit drin sind, und das bei 20% LTE Empfang. Wobei 8100Mbit davon aus der DSL Leitung kommen. Und hier im Ortsteil 6000 er Leitungen als maximum gelten!

    • Chris K.

      Das ist ca. Standard