Kia EV5 erwartet großes Upgrade auf neues Android-System

Kia EV5 Wkndr Konzept Hero

Kia drückt beim EV5 ordentlich auf die Tube und plant schon für Anfang 2027 ein größeres Update. Obwohl der Wagen in einigen Regionen gerade erst beim Händler steht, arbeiten die Koreaner schon fleißig an der Modellpflege. Der Grund dafür ist simpel: Die Konkurrenz schläft nicht.

Das Herzstück der Erneuerung ist das sogenannte Pleos-System im Innenraum. Das bedeutet für euch: Schluss mit den zwei kleinen Bildschirmen. Stattdessen zieht ein riesiges Display ein, das in diesem Fall fast die gesamte Breite des Autos einnehmen soll und sogar dem Beifahrer einen eigenen Bildschirm spendiert. Hinter dem Lenkrad gibt es zudem einen kleinen Monitor für die wichtigsten Fahrdaten.

Pleos bedeutet außerdem eine neue Software, denn es ist ein Betriebssystem auf Basis von Android Automotive und wird eine deutlich erneuerte Software anbieten. Das erinnert eher an moderne Fahrzeuge. Durch einen eigenen App-Store soll das Angebot auf modernem Niveau sein, wobei man dort derzeit noch gähnende Leere vorfindet.

Das Wkndr-Konzept soll die Vorlage sein:

KIA EV5 WKNDR 1

Kia will Antrieb effizienter gestalten und mehr Ladeleistung rausholen

Auch beim Laden legt Kia Hand an. Bisher war der EV5 mit seinem 400-Volt-System und 150 kW Spitzenleistung eher gemütlich unterwegs. Das soll sich mit dem Facelift ändern. Die Ingenieure wollen die Effizienz steigern und die Zeit an der Ladesäule spürbar verkürzen. Das Ziel ist laut Korean Car Blog klar gesetzt: Der EV5 soll ein vollwertiges Langstreckenauto werden, ohne dabei preislich völlig abzuheben.

Leider wird Kia wohl weiterhin auf 800 Volt verzichten, das würde angeblich den Preis sprengen. Wir haben jedoch gerade bei BYD gesehen, dass ein Wechsel von 400 Volt auf 800 Volt möglich ist, wenn es der Hersteller denn wirklich will. Mit dem neuen BYD Atto 3 Evo müssen sich Kia, VW und Co. jedenfalls messen lassen. Wir wissen aber auch, dass mehr als 150 kW bei einem 400-Volt-System möglich wäre.

Optisch wird sich der Wagen an der coolen WKNDR-Studie orientieren. Das heißt konkret, dass der Innenraum viel mehr nach Wohnzimmer als nach Plastikwüste aussehen soll. Die Mittelkonsole wird praktischer und bietet mehr Platz für euren Kram. Insgesamt wirkt das ganze Konzept deutlich durchdachter und hochwertiger.

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