Kommentar: Elektroautos und die neue Kostenwahrheit durch steigende Strompreise

Elektroauto Ladestation laden HPC Hero

E-Auto am Schnelllader.

Steigende Strompreise erzeugen Kostendruck auf E-Auto-Besitzer: Sparsamkeit wird zum Mythos.

Elektroauto fahren, das war vor einiger Zeit noch eine sparsame Sache, vor allem, wenn man die Stromkosten für die zurückgelegte Strecke berechnete. Unser bisheriger Verbrenner, ein aktueller 1.4 TFSI von Volkswagen, konnte da trotz 6,5 Liter Durchschnittsverbrauch einfach nicht mithalten. Das waren immer ein paar Euro Unterschied auf 100 Kilometer, im Jahr sogar mehrere hundert Euro.

Die Kostendifferenz auf 100 Kilometer war – für uns persönlich – enorm. Doch das hat sich spätestens mit den letzten Tarifänderungen geändert. Waren wir bisher mit unserem Elli-Tarif gut bedient und konnten im Vergleich zum vorherigen Verbrenner ordentlich sparen, sind die Kosten auf 100 Kilometer mit den neuen Tarifen nun fast gleich und im Winter wird sich das Blatt sogar wenden.

Aber nicht nur das, die Strompreise steigen generell und damit wird das Laden immer teurer. Mancherorts kostet die Kilowattstunde schon über einen Euro. Ein großes Problem, Elektroautos bekommen durch die ungebremsten Preissteigerungen zunehmend ein neues Imageproblem. Die Strompreise entwickeln sich fast noch schlimmer als die Benzinpreise.

Selbst wenn ich mit 1,90 Euro pro Liter rechne, hat unser alter Skoda Scala etwa 12,5 Euro auf 100 Kilometer gekostet. Beim Elektroauto mit unserem alten Ladetarif waren wir selbst am Schnelllader (49 Cent/kWh) bei nur 8,10 Euro auf 100 Kilometer. Im neuen Tarif liegen wir auch ohne den Berücksichtigung des höheren Grundpreises (4,99 statt 2,99 Euro pro Monat) bei mindestens 13 Euro auf 100 Kilometer (Schnelllader, 79 Cent/kWh) bzw. 9,90 Euro (AC-Lader, 60 Cent/kWh).

Man muss sehen, dass die Benzinpreise jeden Tag schwanken, manchmal sogar stündlich. Die Strompreise, die mir mit dem letzten Tarif auferlegt wurden, bleiben unabhängig vom Strommarkt konstant, bis der Anbieter irgendwann wieder eine Anpassung vornimmt. Ein eklatanter Unterschied, der zunächst ein Vorteil war, doch sich jetzt zum Gegenteil entwickelt.

Es bleibt natürlich eine individuelle Sache, ob man teurer oder günstiger fährt. Wir sind auf die öffentlichen Ladepunkte angewiesen und das stört uns im Alltag nicht so sehr. Außer, dass die Preise jetzt zunehmend und spürbar steigen. Auf jeden Fall kann ich jetzt den Leuten, wenn ich sie vom Elektroauto überzeugen will, nicht mehr sagen, dass sie im Alltag viel günstiger fahren können.

Und wir sprechen bei unserem Vergleich hier vom Sommer und von sehr wenigen Autobahnfahrten. Im Winter hat der ID.3 einen deutlich höheren Verbrauch von fast 20 kWh statt 16,5 kWh auf 100 km, da ist diese Strecke dann auch gleich 2 – 3 Euro teurer. Der Verbrauch hat sich beim Verbrenner nicht so stark unterschieden.

„Mein Postfach bei Instagram füllt sich gerade mit Neu-Elektrofahrern die enttäuscht sind. Da kommt dann öfter mal ein Kommentar: „Da war mein Diesel günstiger“. Nicht gut und kontraproduktiv weil es eben so rüberkommt als würde die Energiewende vor allem erst mal alles teurer machen. Natürlich muss man das differenziert betrachten und Preise vergleichen. Auf den ersten Blick ist es trotzdem nicht gut.“

Alexander Bloch, via Linkedin

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35 Kommentare zu „Kommentar: Elektroautos und die neue Kostenwahrheit durch steigende Strompreise“

  1. Ha, nicht nur der Kostenvorteil ist weg, Stromet haben einen ca. 15% höheren Reifenverschleiss im Vergleich zu B/D (vgl ADAC usw), auch höhere Reparaturkosten z.B. an Bremsen („was rastet, das rostet“) und die Strassenbelastung durch höheres Gewicht ein Mehrfaches der gleichen B/D
    (vgl „Gesetz der 4. Potenz“).

    1. so habe denn EAutos einen höheren. Bremsenverschleiss? das Gegenteil ist der Fall. man muss. ihr wissen. wie man damit umgeht. höhere Reparatur-Kosten? stimmt auch nicht. In drei Jahren 8000 Euro an Unterhaltskosten zum Verbrenner gespart. nie einen Inspektion und nie einen Ölwechel und der Strom ist auch nicht teurer. 38 Cent/kWh bei Tesla und 51cwmt bei EnBW. Zuhause Soar oder über meinen Stromanbieter 20 Cent . der Bericht stimmt vorn und hinten nicht. Das wäre das gleiche als wenn ich behaupte alle Verbrenner tannken nur VPower bei. Schell. übrigens stimmt da mit dem Reifenverschleiß auch nicht. ich habe beim Verbrenner genauso nach. 60000 km neue Reifen gebraucht wie jetzt auch beim EAuto und viel schwerer ist mein Model 3 mit 1,6 t auch nicht. ein Golf GTI wiegt auch 1, 6 t.

      1. das mag für dich so sein aber die wenigsten haben Solar oder einen Strompreis von nur 20ct. Bringt auf Langstrecke aber auch nichts.
        Andere Hersteller wie zb Renault oder Hyundai haben sehr hohe Apotheken Preise wenn was kaputt geht. Du hattest bis jetzt einfach Glück bzw ist dein Auto noch nicht alt genug für Probleme.

        1. Stimmt. Hatte vor Kurzem einen gebrochenen Rahmen des Außenspiegels. Hyundai wollte 1100 € dafür. War ein i10…
          Ach ja, ist ja Verbrenner. Komisch.

    2. so habe denn EAutos einen höheren. Bremsenverschleiss? das Gegenteil ist der Fall. man muss. ihr wissen. wie man damit umgeht. höhere Reparatur-Kosten? stimmt auch nicht. In drei Jahren 8000 Euro an Unterhaltskosten zum Verbrenner gespart. nie einen Inspektion und nie einen Ölwechel und der Strom ist auch nicht teurer. 38 Cent/kWh bei Tesla und 51cwmt bei EnBW. Zuhause Soar oder über meinen Stromanbieter 20 Cent . der Bericht stimmt vorn und hinten nicht. Das wäre das gleiche als wenn ich behaupte alle Verbrenner tannken nur VPower bei. Schell. übrigens stimmt da mit dem Reifenverschleiß auch nicht. ich habe beim Verbrenner genauso nach. 60000 km neue Reifen gebraucht wie jetzt auch beim EAuto und viel schwerer ist mein Model 3 mit 1,6 t auch nicht. ein Golf GTI wiegt auch 1, 6 t.

  2. Ich befürchte, das Dilemma wird sich in den nächsten Jahren leider noch verschlimmern.
    Ohne zu schwurbeln frage ich mich, was wird passieren, wenn der Stromer-Anteil die 25 oder 30% Marke bei PKW erreicht und dem Bund viele 100 Mio an Mineralölsteuer (oder wie immer die heißt) von den Tankstellen-Kunden verloren geht?
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß darauf einfach so verzichtet werden wird.
    Meine Schlussfolgerung: der „Fahrstrom“ für E-KFZ wird wahrscheinlich irgendwann mit einer zusätzlichen Steuer belegt werden. Strategien dafür liegen sicher schon in irgendwelchen Schubladen, werden aber natürlich jetzt noch nicht an die Öffentlichkeit gelassen. Leider.

  3. Hmmm….. ich kann den Artikel nicht nachvollziehen. Ich habe eine ADAC EnBw Karte, womit die kWh im Regelfall 59 Cent kostet. Ich nutze Sie aber kaum noch, schaue mich nach ALDI Süd mit Schnelladestationen um. Dort kostet 1 kWh 39 Cent, derzeit der günstigste Anbieter. Da ist unser Ioniq5 nach dem Einkauf voll geladen. Zu Hause wird nachts der Überschuss aus den BHKW,I tagsüber aus der PV Anlage genutzt. Mit dem ALDI Tarif ist der Ioniq5 im Verbrauch ca. 30% günstiger als unser i40 mit LPG mehr als die Hälfte günstiger als mit Benzin. Ganz davon abgesehen, dass keine Kosten für Schmierstoffe entstehen.
    Mir scheint, die Polemik gegen E-Autos kennt keine Grenzen. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und sich die Entwicklung in China ansieht, wird unsere Automobilindustrie bald nur noch Nischenmärkte versorgen. Porsche mit E-Fuels nach dem Willen unserer FDP Regierungsriege. Mit Freiheitsgetöse in den wirtschaftlichen Untergang.

    1. Tja, bei uns hat nur ein einziger Kaufland einen 50 kW Lader und da auch nur einen einzigen Stecker. Bei einem Lidl steht noch ein 75 kW Lader (ohne Sonderpreis), das wars dann leider hier in und um die Stadt herum, wenn es darum geht, Einkauf und Aufladen zu verbinden. Ich muss zudem 100% öffentlich laden und das wird sehr vielen nicht anders gehen. Nichts Polemik.

  4. Es gibt jede Menge Tarife und Optionen, um die Kosten für die Langstrecke auch jetzt massiv zu senken.
    bspw. monatlich kündbare tesla-Mitgliedschaft (DC für 40-50cent) oder Discount bei Bonnet, zu guter Letzt noch Kontingente bspw. von be-charge (ionity für ca 35cent).
    Muss man halt wollen, aber damit gibts halt keine Dieseldieter-clickbait Artikel.

  5. Ich bin ein im Grunde überzeugter E-Autofahrer. Aber wir müssen uns langsam Mal drüber klar werden, dass die Goldgräberzeiten der E-Mobilität Geschichte sind.
    ich habe ein sehr effizientes Auto (10 – 12 kWh /100km Sommerverbrauch in der Stadt, 13 – 15 auf der Autobahn, im Winter ca. 30% mehr, 16 kWh/100km im Jahresmittel – lückenlos buchgeführt über 5 Jahre). Zudem hatte ich bis jetzt ziemlich Glück (so muss man es wohl nennen….) mit meinem Hausstromtarif, der von bisher 28 ct. auf „nur“ 33 ct. gestiegen ist.
    Mit diesen Eckdaten rechnet sich das Fahrzeug noch, so lange ich zuhause laden kann. Auf der Langstrecke, wo ich auf öffentliche Schnelllader angewiesen bin, muss ich aber nach aktuellem Stand der Dinge von rund 60 – 65 ct. und mehr ausgehen. Tendenz stark steigend! Ein Abo-Tarif lohnt sich für mich nicht.
    Im Sommer kann ich mit einem vergleichbaren Verbrenner noch ein Unentschieden rausfahren. Spätestens um Winter aber zahle ich drauf. Wohlgemerkt….auf der Langstrecke.

    Andere E-Autos schaffen die Effizienz eines Hyundai Ioniq Classic kaum, sodass bei ihnen der Vergleich zwischen Verbrenner und Stromer eher schlechter ausfällt.

    Aus meiner Sicht: Ich bin langsam Mal wieder dran mit einem anderen Fahrzeug. Stromer? Bis vor einigen Monaten war das überhaupt keine Frage. Jetzt aber müsste ich mir ein E-Auto schon mit arg spitzem Bleistift schönrechnen. Unterm Strich könnte dabei durchaus wieder ein Verbrenner rauskommen. Zumal ich bei einem Nachfolger-Stromer eher von etwa 20 kWh/100km im Jahresmittel ausgehen muss.

    Den Anreiz für einen Stromer hat man jedenfalls ziemlich gegen die Wand gefahren. Da hilft auch keine Steuerbefreiung und auch keine Kaufprämie, die sich Hersteller schon direkt als Gewinn eingepreist haben. Ja, OK, kein Bremsenverschleiß, keine Kupplung, kein Auspuff, kein Ölwechsel, günstige Insoektionen….alles richtig. Aber: Bei mir ist bereits 2x der Motor gewechselt worden (wegen eines läppischen Sensors, den man offensichtlich nicht allein wechseln kann). Nach jeweils 18000.km. Ging auf’s Haus, weil Garantie. Mir wurde allerdings kommuniziert, dass man (außerhalb der Garantie) für den Motor (kaum größer als eine Wassermelone) eigentlich stolze 12000 € aufrufen würde. Ich bin aus der Garantie jetzt raus. Der nächste Motor ginge dann nicht mehr auf’s Haus. Ob sich das dann noch rechnen würde? Man müsste das in Relation zum Zustand des Akkus betrachten. Der ist zwar derzeit mit 100% noch sehr gut und hat noch 3 Jahre Garantie, aber er ist eben auch nicht mehr neu und das muss man mit in die Kalkulation einbeziehen. Der würde nämlich ggf. auch (irgendwann) noch einmal mit 12000 € nachtreten.

    Wie gesagt, man kann sich das alles schon irgendwie schönrechnen und ich selbst neige dazu – zumal ich sehr gerne E-Auto fahre. Aber nüchtern betrachtet holt einen die Realität auch gern Mal wieder von der rosaroten Wolke runter.

    Mit solchen Preisen tun sich die Hersteller ganz sicher keinen Gefallen. Attraktiver werden die Stromer dadurch jedenfalls nicht.

    Und die Ladestromanbieter langen auch richtig hin – wobei es mir als Endverbraucher ziemlich egal ist, ob dieser Wucher auf die Kappe der Anbieter oder die der Politik geht. Unterm Strich ist der Strompreis beim Laden an öffentlichen Ladestationen nicht mehr attraktiv. Und das wird sich auch noch als massive Bremse für den weiteren Hochlauf der E-Mobilität erweisen. Irgendwann hört auch der größte Fan mit dem Schönrechnen auf.

    Gelegenheiten zum Nachdenken und Frustschieben bekommt man genug bei unserer Ladeinfrastruktur, die zwar munter ausgebaut wird, aber schlicht dem wirklichen Bedarf hinterher hechelt.
    Der Moment, wo Du feststellst, dass Du nicht nur Ladezeit brauchst, sondern Dich an einem Ladepark auch noch hinten anstellen und warten darfst, bis ein Anschluss frei ist…..

    Und noch mal: Ich fahre gern E-Auto, möchte eigentlich nichts anderes mehr.
    Aber die Goldgräberzeiten sind definitiv vorbei und die Attraktivität hat mehr als nur gelitten und nimmt weiter ab.

    Mein Stromer jedenfalls rechnet sich nur noch durch mein (relativ günstige) Lademöglichkeit Zuhause und durch den Umstand, dass 80% meiner km über diese häusliche Lademöglichkeit befeuert werden können.

  6. Warum immer diese Momentaufnahmen? Der CO2-Preis wird in den kommenden Jahren kontinuierlich steigen, und damit auch der Preis für Sprit. Kaufen denn alle ihre Autos nur für zwei Jahre? Wir fahren doppelt elektrisch und, ja, wir laden den Großteil über PV kostenlos. Aber selbst bei ENBW zahle ich für eine Grundgebühr von 17.99€ im Monat nur 39ct pro KWh. Ganz frischer Tarif. Und bei allen anderen 50ct pauschal, auch in Europa, nächsten Monat, wenn ich in den Urlaub fahre, ein einheitlicher Preis. Woher dieser ominöse Euro kommt, den man „mancherorts“ zahlt, ist mir ein Rätsel. Der geistert seit mehreren Tagen durchs Netz, belegt hat den noch keiner. Da könnte ich auch „mancherorts zahlt man für Diesel schon 2€ pro Liter schreiben“. Stimmen wird es wohl. Und es macht Stimmung. Klar könnten die Preise besser sein, in der Gesamtrechnung (auch in der ökologischen Gesamtrechnung) steht der Elektroantrieb nach wie vor besser da. Auch wenn das Lindner und Konsorten natürlich nicht passt.

  7. So, so…
    Der Preis ist heiß….
    Als man mir einen E-Golf andrehen wollte, war der Dieselpreis noch bei 1.20€.
    Fahre einen Golf 7 Variant TDI und habe einen Durchschnittsverbrauch von 4,4l übers Jahr. Auf meiner Pendlerstrecke sind es 4l. Bei momentan 1.50€ sind es dann deutlich weniger als die 8€ für Strom…..
    Und nach 180.000km gibt’s sogar noch Geld beim Verkauf. Der Stromer wartet dann auf einen neuen Akku….

  8. Eberhard Andreas

    Auch wenn ich gerne E Auto fahre, ist es mir auf dem Wege nach Usedom gründlich vergangen, Ich bin um 12 Uhr aus dem Bereich Brandenburg losgefahren, und wir kamen nur durch Glück am nächsten Morgen gegen 2 Uhr Morgens völlig Erschöpft an.der Punkt ist des es auf dem Gesamten Strecken Verlauf keine schnell Ladenseulen ürFür Charmodo Stecker geben hat.Letzte Schnell Lademöglichkeit war in Berlin Weißensee. Auf den Landstraßen sieht es ganz traurig aus.Auf den beiden Autobahnen A11und A20 sieht es auch Finster aus nur Ladenseulen für CC1,die die Japaner noch nicht aus dem Baujahr 2021 beim Nissan MV.200 noch nicht ausgestattet gewesen sind.Auch die Fahrzeug App.war enttäuschend,keine der Angaben haben gestimmt es wardas reinste Abenteuer, und wir waren am verzweifeln. Mit viel Mühe gelangs es uns um Mitternacht in Anklam einen unbeleuchteten Parkplatz im Einkaufsgebiet eine lade Möglichkeit mit langsammen11kw.ein wenig aufzuladen.wir sind dann mit knappen 56 km.in Ahlbeck um nachst 1.30 am Urlaubs Ort angekommen. Ich bin völlig Ensetzt wie mann das den Menschen zum E.Auto fahren vermitteln will. Es sind Einige lade Säulen an Strecke inzwar im Bau aber noch nicht in Betrieb. Auch im Bereich Leipzig bin ich zwei Stunden umsonst gefahren, da es am Wochenenden keine Möglichkeiten zum schnellen Laden gefunden habe. Trotz Handy und Auto Apps. Mein Fahrzieht ist vernichtend, mann kommt sich vor als würde der absolut dumme sein. Ich Fahre jetzt bereits zwei Jahre E.Autos,und kann nur jeden der viel Fährt davon gründlich abraten. Die schlecht Enwickelte Infahrstrucktur mal wieder im Östlichen Bereich ist auch wieder stark zu spüren,Auch am Uhrlaubs Ort Bereich Usedom giebt es keine schnellen Lademöglichkeiten.

    1. Du solltest dir vor dem nächsten Auto Kauf vielleicht überlegen dir ein Auto mit CCS Anschluss zu kaufen.
      Mit deinem Chademo Exoten hast du in Europa ganz schlechte Karten.
      oder du wunderst mitsamt deinem Auto nach Japan aus.
      Da hast du dann ganz sicher keine Ladeprobleme mehr.

    2. Vielleicht solltest Du zuerst mal einen Deutsch-Kurs belegen. Oder in einem geeigneten Textverarbeitungsprogramm mit Rechtschreibkorrektur vorschreiben und dann Deinen Text hier ‚reinkopieren. Alle Fehler werden dadurch allerdings nicht vermieden. Viel Erfolg beim Lernen! Und allzeit gute Fahrt!

  9. Eberhard Andreas

    Fazit ganz Ehrlich mein nächstes Fahrzeug würd auf jedenfall kein E.Auto mehr sein.Ich habe bereits über 50 Stunden an den Ladestationen verbracht, da ich sehr viel Fahre aber die Geduld ist bei mir vorbei.Defeckte Ladenseulen blockierte Ladenseulen von Verbrennerfahrzeugen,Stunden Langens warten, und angegebene Ladenseulen die es Garnicht giebt, oder noch in Planung sind,ich bin von dieser Art Mobilität nicht mehr überzeugt, ganz abgesehen von die Winter Erfahrung mit E.Auto, wo es noch mehr Einschränkungen hinzunehmen sind.Das ist keine Zukunft auch wenn Anderes versprochen wurde.

  10. Ich fahre einen Skoda Octavia G-tec mi Erdgas. Aral hat schon fast überall auf Biogas umgestellt mit Preisen von 99ct bis 1,28 € /Liter. Verbrauch im Schnitt 4 l auf 100 km/h
    = Umweltfreundlich und sparsam – doch niemand hats gekauft

    1. @Mathias
      Vor über sechs Jahren stand ich beim Gebraucht-Agila auch vor der Entscheidung, Werks-Gasmotor oder Benziner. Gab da aber nur noch eine Gastanke weit weg, dazu Werkstattpflicht für Wartung mitsamt Haltbarkeitsproblemen. Heute sieht es bei den Zapfstellen wieder anders aus, aber nu is zu spät.

  11. wer bei elektroauto jetzt wegen dem Preis für den ladestrom heult,. der ist ein Heuchler. angeblich geht es doch um die Umwelt. und die bösen petrolheads, die verpesten die Luft. also entweder es geht um die Sache oder haltet den Mund.

  12. Ich lese immer nur: Blablabla „Petrolheads“ bla „Heuchler“ bla „stellt euch nicht an“ – nicht nur direkt, über mir, sondern eben sinngemäß X-mal auch in anderen Kommentaren. Diese Position ist nicht angemessen und hilft auch nicht der Elektromobilität und somit der Umwelt. Der Kostenvergleich ist eigentlich für jeden Nutzer relevant und es ist nicht „dumm“ oder „verwerflich“ diesen zu führen. Es ist traurig, auch mit Blick auf die Einkaufskosten, dass die Energieanbieter hier versuchen die nächsten Ölmultis zu werden und damit der ökologisch sinnvollen Elektromobilität im Wege stehen. Mir kann im Hinblick auf die Preisentwicklung auch keiner sagen, dass diese Preise pro Kilowattstunde zur Kostendeckung notwendig sind, das ist offensichtlich Quatsch solange niemand das Gegenteil vorrechnet. Vielmehr drängt sich doch auf, dass der zahlreich aufgeführte Vergleich der Kosten auf 100km auch von den Energieversorgern genutzt wird, um einen gerade noch tolerablen Preis an der Schmerzgrenze durchzusetzen – unabhängig vom Einkaufspreis. Und dann ist es eben eher das Gegenteil von dumm sich zu überlegen, was denn wohl passiert, wenn die Konkurrenz in Form des Verbrenners nicht mehr da oder als relevant betrachtet ist. Und da habe ich in den Kommentaren nichts gelesen, was ich ausschließen könnte. Dabei ist es heute schon so, dass jede kleine Verbrauchsabweichung vom absoluten Optimum, sei es durch Heizung, Fahrprofil oder sonstwas, eine überdeutliche Fahrpreiserhöhung bedeutet und die Wirtschaftlichkeitsrechnung rot färbt. Das ist nur eben nicht die Schuld des effizienten Elektroautos, sondern unsere, die wir den Energieversorgern sowas durchgehen lassen.

  13. das sehe ich überhaupt nicht so. wer meint, dass er mit einem elektroauto auf lange Zeit gesehen günstiger. wegkommt der versteht die Wirtschaft nicht. niemand hat etwas zu verschenken. und die Gewinne die bisher erwirtschaftet wurden. durch erdölprodukte müssen ja anderswo wieder reinkommen. genauso hört es irgendwann mit der Kfz-Steuer sein. das sind Einnahmen. der kann der Bund auch nicht drauf verzichten. fahren von Fahrzeugen mit verbrennungsmotor wird immer vorgeworfen. sie würden nichts für die Umwelt tun. und die sich herausstellt geht es den e-autofahrern eigentlich nur ums Geld. dass diese lokale emissionsfrei fahren ist halt nur ein netter nebeneffekt.

  14. Junge Junge Junge, was ein Geschwurbel. wenn ich schon lese der Strompreis geht Richtung 1 Euro/kWh, die Börsenpreise fallen die letzten Wochen kontinuierlich und wir sind schon unter Vorkriegsniveau gelandet. EE wird immer weiter ausgebaut und damit werden auch die Strompreise weiter fallen. hohe Verbraucherpreise resultieren aktuell nur aus den teuer eingekauften Mengen der Versorger, die sie noch versuchen teuer zu verkaufen. einfach Anbieter wechseln.
    aber b2t: dein Erfahrungsbericht in allen Ehren, aber meine ist eine ganz andere. der Familienvan (Diesel) wurde jetzt verkauft, wir sind jetzt komplett auf Elektro umgestiegen, so günstig kann man mit Verbrenner gar nicht fahren, egal welche Rechenkünste hier der ein oder andere hervorzaubert. Instandhaltung ist bei Verbrennern mitnichten billiger, im Gegenteil, denkt nur mal an so Geschichten wie AGR Ventil, da waren bei unserem Sharan damals mal eben 3k Euro weg, beim Galaxy wurde es zum Glück letztes Jahr auf Kulanz gemacht, wären auch 2k Euro gewesen. Da kommen beim Verbrenner inkl Abgasanlage und Kühlmittel Kreislauf tausende Fehlerquellen noch hinzu die euch fleißig das Portemonnaie leeren können. Bezüglich Verbrauch: natürlich haben wir eine PV aber selbst mit unserem normal Tarif (30ct/kWh) würden wir günstiger fahren. Und statt 20k Euro in irgendwelche Alufelgen und Sonderausstattung von ölbrennern zu stecken (kenne das so einige Genies) habe ich vor Jahren das Geld in eine PV gesteckt. das zahlt sich jetzt aus. Selbst Langstrecke ist dank Tesla supercharger Netzwerk kein Problem und das normale Ladenetz wird auch immer weiter ausgebaut. Für mich ist das Thema Verbrenner ein für alle mal erledigt und ich fahre lachend an jeder Tankstelle vorbei…

    1. Deine Erfahrungen mit den „Falschen“ oder zu alten Autos in allen Ehren…
      Bei meinen letzten 4 Autos hatte ich zb. nie solche Probleme. Aktueller Verbrauch meines Hybrids knapp 4l/100 km E10… und ko..e damit weit unter 8€ kosten…
      Zudem, ob sich ein E-Auto lohnt liegt meist daran das man zu Hause tanken kann. Und wenn wir schon die Autos insgesamt vergleichen, mein aktueller kostet 32k mit allen drum und dran, ein E-Auto mit selbiger größe und Ausstattung um die 55k und bis sich die Mehrkosten amortisieren das dauert… 16,5 Jahre laut Rechner von efahrer.de

      Und somit utopisch…

      1. Finde das Getue um E-Fahrzeuge eh als Poserei.
        Mein Schlurren hat 4,5k € ohne Inzahlungnahme gekostet, in den >sechs Jahren waren bisher TÜV, Bremsen, Öldruckschalter, Tankstutzen fällig, die anfangs neu aufgezogenen Ganzjahresreifen reichen immer noch für zwei Jahre mindestens, also bis zur nächsten HU.
        Aber auch während meiner Kilometerfresserzeiten wäre ich *nie* auf die Idee gekommen, mehr als 6k Euro für Gebrauchtwagen auszugeben – Diesel mit unter 100000 km auf dem Tacho, und den vier bis sechs Jahre fahren, ging kaum günstiger. Naja, aber wer hat, der hat.

  15. Nochmals Reifenverschleiss, Reparaturkosten Bremse:
    Ich bin KFZ-Sachverständiger und Prüfingenieur, weiß schon wovon ich rede.
    Reifenverschleiss:
    Durch das höhere Drehmoment der E-Motoren „krallt“ sich ein Reifen stärker in die Stras-sendecke, dadurch mehr Reifenverschleiss (freut die Kautschukindustrie). In Versuchen des
    ADAC u. a. bereits nachgewiesen, dass ca. 15% mehr Verschleiss unter Messbedingungen vorliegen.
    Reifenkosten:
    Man vergleiche einmal einen normalen Reifen mit einem für E-Autos optimierten Reifen
    und wird sich preislich wundern. Bei der HU nach §29 StVZO würde ein falscher Reifen zu bemängeln sein.
    Bremsen:
    Es ist zwar richtig, dass man mit einem E-Auto weniger bremsen muss (z.B. Rekuperation),
    aber „was rastet, das rostet“. Das erlebe ich inzwischen häufig bei der HU; dann müssen
    die Bremsscheiben getauscht werden und kein KFZ-Mechaniker wird gebrauchte Brems-
    beläge auf neue Bremsscheiben montieren. Fazit: Bremsscheiben neu, Bremsbeläge neu,
    Kosten rauf.

  16. E-Autokosten
    Ach fast vergessen in meinem Kommentar:
    Unfallschäden am E-Auto, da kann es richtig teuer werden, wenn Teile des E-Antriebes beschädigt werden und der Wiederbeschaffungswert/Restwert eines E-Autos (auch TESLA)
    liegt immer noch deutlich unter dem eines B/D. Das muss man in der gesamten Kosten-bilanz auch berücksichtigen.

    1. Danke dafür.
      Es ist aber so, dass mit aller Gewalt der nächste Öko Hype unter das Volk geprügelt werden muss. Die Gretafans brauchen ihr Leckerli der Weltrettung und das Gefühl, „am Deutschen Wesen muss die Welt genesen“, wen interessieren da versteckte Kosten – oder Leute die sich solches Spielzeug nicht leisten können.

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