Kreditkarten mit Fingerabdrucksensor? Samsung legt den Grundstein

Kreditkarte Schwarz Markus Winkler Ahjzvinkucs Unsplash

Bild: Markus Winkler/Unsplash

Eine spannende Technologie, die Samsung da vorgestellt hat. Aber ob sie auch wirklich irgendwann Anwendung findet, bleibt fraglich.

  • Samsung hat einen neuartigen Chip entwickelt.
  • Dieser soll in Kreditkarten und sonstigen Karten zum Einsatz kommen.
  • Dadurch sollen sie mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet werden können.

Bestimmt findet sich gerade in unserer Leserschaft ein überproportional großer Anteil an Leuten, der zum Bezahlen an der Kasse sowieso nicht mehr die Geldbörse, sondern das Smartphone zücken. Oder noch bequemer: einfach ihre Smartwatch ans Terminal halten. Samsung hat sich allerdings zur Aufgabe gemacht, die guten, alten Karten sicherer und komfortabler in ihrer Nutzung zu machen.

Der etwas kompliziert klingende Chip S3B512C legt dafür jetzt den Grundstein. Wie die Südkoreaner in ihrer Pressemitteilung erklären, handele es sich dabei um die branchenweit erste All-in-One-Sicherheitschiplösung, die biometrische Informationen über einen Fingerabdrucksensor liest, verschlüsselte Daten mit einem manipulationssicheren SE speichert und authentifiziert sowie Daten mit einem Secure Processor analysiert und verarbeitet.

Samsung Fingerprint Security Ic
Bild: Samsung

Samsung: Vorteile für Kunden und Hersteller

Das hat laut Samsung gleich zwei Vorteile: Der S3B512C könne Kartenherstellern helfen, die Anzahl der benötigten Chips zu reduzieren und die Designprozesse für biometrische Zahlungskarten zu optimieren. Andererseits sollen Kunden von einem schnelleren und sichereren Bezahlvorgang profitieren und sie zum Beispiel auch schützen, wenn die Karte mal verloren geht oder gestohlen wird. Eine Anti-Spoofing-Technologie soll dafür sorgen, dass der biometrische Schutz nicht durch etwa künstliche Fingerabdrücke umgangen werden kann.

Übrigens ist der Chip nicht nur für Kreditkarten (Samsung arbeitet mit Mastercard zusammen an dieser Geschichte), sondern auch für alle anderen Karten, die eine persönliche Identifikation benötigen könnten, gedacht, zum Beispiel Studierenden- oder Mitgliedschaftsausweise. Bis wir eine solche Karte in den Händen halten, wird aber vermutlich noch einige Zeit ins Land ziehen. Könntet ihr euch einen Fingerabdrucksensor auf einer Karte im Alltag vorstellen? 

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