Larry Page: „Die Suchmaschine meiner Träume ist noch Millionen Meilen entfernt“

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Google ist mit riesigem Abstand die marktführende Suchmaschine weltweit und muss über 100 Milliarden Suchanfragen jeden Monat bewältigen. Eigentlich klingt alles positiv bzw. überwältigend, doch Larry Page ist noch nicht zufrieden, wie er im neusten Founders Letter bekannt gibt.

Mit dem eigenen Produkt Google zufrieden sein schafft der Mitbegründer Larry Page bis heute noch nicht, denn die Suchmaschine seiner Träume ist in vielen verschiedenen Bereichen noch Millionen Meilen weit entfernt. Die für Page perfekte Suchmaschine muss immer die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt parat haben, ohne dass der Nutzer dafür Aufwand betreiben muss.

Mit Google Now geht man ja bereits nun seit einiger Zeit in diese Richtung, doch das Verständnis für die Beschaffung und Bereitstellung von Informationen ist umso schwerer zu erlangen, je tiefer gegraben und enger verknüpft werden muss. Mit Google Now hat man eben diese Herausforderung angenommen, ist aber noch völlig am Anfang.

Wer mehr wissen will, vor allem wie einer der Mitbegründer das letzte Jahr von Google sieht, sollte sich den Brief durchlesen.

(via 9to5Google)

  • Larrys Traum der perfekten Suchmaschine klingt wirklich gut. Wer hätte nicht gerne immer die richtige Einfälle, niemals Langeweile, wüsste alles und bräuchte keine Fehler mehr zu machen. Diesen Traum würde ich teilen, wären es nicht die Fehler, schlechten Einfälle, Erfahrungen und Zeit für Träume, die uns Menschen weiterbringen.

    Eine Maschine, die uns jedes Suchen abnimmt, ist keine Unterstützung sondern ein Albtraum, in dem die Menschen Marionetten ihrer Suchmaschine sind, punktuell informiert und ohne eigene Ideen, bis hin zur absoluten Fremdbestimmung. Das schlimmste daran ist, dass man seine Abhängigkeit nicht bemerken würde und sich für frei halten würde, weil man ja immer etwas Gutes zu tun hat.

    Hoffentlich irre ich mich, denn wenn Larry Page von etwas träumt, wird es meist Realität.