• Louis Vuitton hat eine neue Smartwatch veröffentlicht.
  • Diese läuft mit einem eigenen Betriebssystem.
  • Einem Testbericht zufolge überrascht sie auf mehrere Arten.

Schon die allererste Apple Watch erschien auch in einer Luxus-Variante in Kooperation mit Hermès und machte deutlich, dass auch diese smarten Gadgets ihren analogen Pendants in nichts nachstehen müssen, wenn es um die Funktion eines Statussymbols geht. Jetzt bekommen wir eine weitere Smartwatch aus dem Hause Louis Vuitton vorgesetzt, die die Kollegen von Engadget bereits ausgiebig testen durften.

Der Bereich der Smartwatches abseits der Apple Watch ist über die letzten Jahre immer weiter ausgedünnt. Eigentlich ist neben Samsung, die mit der Galaxy Watch 4 als einzige schon das ein Wearable mit dem neuen Wear OS 3 vertreiben, nur noch Fossil im Google-Kosmos übriggeblieben. Alle anderen Hersteller setzen in der Regel auf proprietäre Lösungen. So auch Louis Vuitton bei der Tambour Horizon Light Up, die bei 2.870 Euro startet.

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RGB-Logos rund ums Zifferblatt

Wer so viel Kohle für eine Uhr auf den Tisch legt – egal, ob analog oder smart – für den steht die Funktion vermutlich eher an zweiter Stelle. Zuvorderst geht es ums Aussehen und die Wirkung. Engadget-Testerin Cherlynn Low kommentiert es so: „Ehrlich gesagt, bin ich überrascht, wie sehr ich das Design nicht hasse. Sicher, die protzigen Markierungen rund um den 1,2-Zoll-Bildschirm könnte man als knallig bezeichnen“, bezieht sie sich auf regenbogenartig leuchtenden Symbole am Rand des Displays (die auch den Namen „Light Up“ erklären).

Während man dem großen Teil einer Smartwatch durch ihre Watchfaces quasi täglich ein neues Äußeres verpassen kann, soll man andere nie vergessen lassen, dass man hier schließlich ein Stück von Louis Vuitton am Arm trägt. Diese 24 Markierungen sind übrigens RGB-mäßig per LED beleuchtet und haben damit nicht nur eine ästhetische Aufgabe, sondern vermitteln in gewissem Maße auch Informationen.

Das Anpassen des Bildschirminhaltes ist eine der Kernfunktionen der Tambour Horizon Light Up, was dadurch auffällt, dass man durch das Drehen des Ziffernblatts auf der rechten Seite zwischen verschiedenen Themen wechseln kann. Das Drücken des oberen Knopfes am Rand das Schalten durch verschiedene Farbschemata zur Folge.

Weder Fitness- noch Schlaftracking, dafür Reise-Features

Ich persönlich habe nicht damit gerechnet, dass Louis Vuitton überhaupt eine brauchbare, eigene Softwareplattform auf die Beine stellen kann, doch Cherlynn Low zufolge ist es nicht so schlecht, wie man zunächst erwarten würde.

Bild: Louis Vuitton

Ein Herzfrequenzsensor ist zwar an Bord, durchgehende Überwachung und Fitness- sowie Schlaftracking fehlen jedoch, obwohl man solche Funktionen von Uhren kennt, die ein Bruchteil der LV-Smartwatch kosten. Stattdessen haben die Entwickler Fokus auf Reisen gelegt. Rechts vom Homescreen lassen sich alle nötigen Informationen und beispielsweise Boarding-Pässe für den nächsten Flug im Jetset-Leben abrufen.

Wenn ihr noch mehr über die Louis Vuitton Tambour Horizon Light Up erfahren wollt, kann ich euch den (englischen) Artikel bei Engadget nur ans Herz legen. In Deutschland ist die Smartwatch leider noch nicht erhältlich, ihr könnt euch auf der offiziellen Webseite aber benachrichtigen lassen.

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Jonathan Kemper

Freier Technikjournalist, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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