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Testberichte

Magine: Neuer Web-TV-Dienst im kurzen Test

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Von Magine hatten wir euch bereits vor ein paar Wochen berichtet, denn das scheint der erste ernsthafte Konkurrent für Zattoo in Deutschland zu werden. Doch kann Magine das halten, was die Webseite auf den ersten Blick verspricht? Wir haben uns Magine im Beta-Test jetzt ein wenig näher angeschaut und sind eigentlich nicht abgeneigt. Doch vorweg muss ich gleich mal die negativen Dinge erwähnen, denn es wird für Magine ein spezielles Video-Plugin benötigt, das es zwar für Chrome, IE und Firefox gibt, doch Nutzer mit Linux, Opera und Chrome OS müssen zunächst draußen bleiben.

Ansonsten konnte ich mich mit Magine schnell anfreunden, denn die Oberfläche bietet euch eine Übersicht mit EPG über alle Sender und jeder Sender startet bei einem Klick sofort.

Ich selbst habe Magine mit einer überragenden 2000er DSL-Leitung getestet und war dafür doch sehr zufrieden. Die Qualität des Streams wird automatisch ausgewählt vom Player anhand der derzeit verfügbaren Kapazität der Leitung, was wirklich gut funktionierte. Die Verzögerung zum Live-Programm über Kabel liegt bei ca. 30 – 60 Sekunden, was dann aber doch schon recht viel ist.

Funktionen wie Pause, Vorspulen und Zurückspulen scheinen im Test noch nicht zur Verfügung zu stehen, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Viel mehr stört mich noch, dass es auch noch keine Android-App gibt, denn über die offizielle App kann man Magine am PC auch fernsteuern. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass ich mit Android-Geräten derzeit Magine weder nutzen noch steuern kann.

Aber: Die Android-App ist in der Entwicklung und es gibt bereits eine Beta-Community auf Google+.

Fazit

Viel gibt es zu Magine nicht zu sagen, denn der Dienst funktioniert wie ein TV – Einschalten, schauen was kommt, Sender auswählen. Genau so klappt das auch, alles recht fix und in unserem Test wirklich problemlos. Nur das Plugin für den Browser nervt, das dringend benötigt wird aber auch nicht immer die beste Performance an den Tag legt. Auch die fehlende Android-App ist derzeit noch ein dicker Minuspunkt.

Magine konnte im kurzen Test überzeugen, die Minuspunkte müssen aber beseitigt werden, wenn man ernsthaft mit Zattoo konkurrieren will.

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9 Kommentare
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9 Comments

  1. Guest

    9. August 2013 at 15:46

    Es gibt doch eine Android App

    Zumindest eine Beta
    https://plus.google.com/u/0/communities/105840104112159714720

    • dennyfischer

      dennyfischer

      9. August 2013 at 17:22

      Steht auch im Artikel ;)

  2. Zuschauer

    9. August 2013 at 18:52

    Bezüglich TV am Tablet bzw. am PC (und dem Wegfall der RTL Gruppe im DVB-T Bereich von München) habe ich mir jetzt den HDHomerun zugelegt. Er bringt (zu Hause anliegendes) unverschlüsseltes DVB-C (und -T) ins heimische Netz. Von dort kann man es via mitgeliefertem Tool am PC oder kostenpflichtiger Android-App am Tablet abziehen. Trotz einer 576er Auflösung bei den „normalen“ Sendern schaut das auf meinem Nexus 10 mehr als akzeptabel aus. Ich kann es (bisher) nur empfehlen.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      9. August 2013 at 19:29

      Cool, schau ich mir mal an.

    • Zuschauer

      9. August 2013 at 19:52

      Tu das. Bei Fragen, fragen. Jederzeit sehr gern ;o)

    • dennyfischer

      dennyfischer

      9. August 2013 at 20:02

    • Zuschauer

      9. August 2013 at 20:08

      Richtig. Die auf der Website bzw. dem Shop angegebenen Preise sind netto und ohne Lieferung. Erst auf dem Weg zu Kasse kommen diese Kosten ontop.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      9. August 2013 at 20:09

      Okay, mal sehen, ob die mir nen Testgerät zukommen lassen :)

    • Zuschauer

      9. August 2013 at 20:19

      … ich drück die Daumen. Falls das ganze scheitern sollte, Hand heben,

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