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Android

Matias Duarte: Soft-Buttons für einheitlichen Standard, SD-Karten sind nur verwirrend

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

the verge matias duarte screenshot

Die letzten und aktuellen Nexus-Geräte haben alle zwei Gemeinsamkeiten. Der interne Speicher lässt sich nicht wie bei vielen anderen Geräten via microSD-Karten erweitern und es gibt keine typischen physischen Button auf der Frontseite, sondern diese sind in der Software integriert. Matias Duarte, der Chef-Designer des Teams rundum Android hat sich dazu jetzt nochmals kurz und bündig auf Google Plus geäußert. So hat man sich bei Google für die Soft-Buttons nur deshalb entschieden, weil sie einen gewissen Standard für die drei bzw. vier Kontrollelemente von Android schaffen, egal was für ein Gerät man hat, wie groß das ist oder welchen Formfaktor es besitzt. 

This new configuration is based on usability research we did on all of the different form factors and screen sizes that Android runs on. What mattered most of all was muscle memory – keeping the buttons where you expect them, no matter how you hold the device.

Auch zur Thematik rundum den fehlenden microSD-Slot hat sich Duarte kurz geäußert, wenn auch nur teils verständlich. So sieht er die Speichererweiterung zwar als von vielen Nutzern gewünscht oder zumindest beliebt, doch letztlich sorgt der zusätzliche Speicher nur für Verwirrung, wo und wie Daten auf dem Gerät gespeichert werden.

Everybody likes the idea of having an SD card, but in reality it’s just confusing for users.

Und ja, ich kann ihn sogar verstehen. Nicht selten wurde ich schon gefragt, wo nun die Daten einer App wie WhatsApp gespeichert wurden, im internen Speicher oder doch auf der microSD-Karte. Die Suche wird wiederum nicht vereinfacht, durch den nach wie vor fehlenden Dateimanager in Android. (via, quelle)

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5 Kommentare
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5 Comments

  1. Hans

    30. Oktober 2012 at 16:43

    SD-Karten verwirrend? Das Problem liegt doch in der Architektur von Android und nicht daran, das Leute nicht mit SD-Karten umgehen könnten. Die Karten wegzulassen ist daher der verkehrte Ansatz. Meiner Meinung nach ist das S3 u.a. deswegen so erfolgreich, weil SD-Karten und Akku getauscht werden können. Die Leute wollen das (ich auch!). Alles andere ist blöde Bevormundung. Die geht eigentlich immer nach hinten los (Ausnahme = Apple). Aber vielleicht lag es ja doch eher an den Kosten und nicht der Usability.

  2. Hendrik

    30. Oktober 2012 at 16:58

    Die Argumente mit den Buttons kann man ja nachvollziehen. Warum SD Karten verwirrend sein sollen, verstehe ich auch nicht. Ich habe gerade mein SGS3 eingeschickt, weil die Hardware den Geist aufgegeben hat. Und ich bin sehr froh, dass ich alle wichtigen Daten immer auf der SD Karte gespeichert hatte, die ich nun einfach wieder verwenden kann. Wenn man keine SD Karte hat, ist alles weg, was nicht automatisch synchronisiert wurde. Da Google es nach wie vor nicht schafft alles zu synchronisieren, braucht man SD Karten.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      30. Oktober 2012 at 17:18

      Das würde ja den internen Speicher überflüssig machen, den ich wiederum für praktischer empfinde. Hat halt jeder andere Ansichten bzw. ein anderes Nutzungsverhalten.

  3. Phil

    30. Oktober 2012 at 19:02

    Ich finde es sehr schade, das das Nexus 4 keinen SD Karten Slot hat :-( Und das man den Akku nicht wechseln kann macht es für mich zum DAU Handy auf iphone crap niveau. So einen Quatsch soll Apple machen, aber doch nicht google….mann,mann,mann…..

  4. WolfgangN

    31. Oktober 2012 at 09:39

    Naja, wenn der Chefdesigner von Android bei den SD-Karten Erweiterungen nicht mehr durchblickt ist das schon bezeichnend. Vielleicht sollte er sich mal kompetente Kräfte zur Beratung heranziehen. Das erklärt zumindest warum Google es nicht schafft die Einbindung von SD-Karten einheitlich zu gestalten. Traurig das da die User mehr kompetenz haben als der Chefdesigner. Die SD-Karten selbst sind ja nicht verwirrend, aber wie Android diese ins System einbindet. Warum interner Speicher mal als SD-Karte eingebunden wird und mal richtig als interner Speicher, liegt wohl am fehlenden Verständnis auch dieses Herrn. Eigentlich doch völlig erschreckend das bei einem Hochtechnologiekonzern wie Googe Leute sitzen können, die in Teilbereichen völlig unbedarft sind. Ein Chefdesigner muss ja nicht alles selbst wissen, muss sich dann aber fähige Leute zur Beratung hinzuziehen. Vielleicht kann jemand dem Herrn mal den aktuellen Artikel der Zeitschrift CT vom Heise-Verlag ausleihen….

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