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Megaupload: Künstler sollen Geld mit Uploads bzw. durch Werbung verdient haben

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

megaupload-logo-copia

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An das folgende Thema möchte ich etwas distanziert herangehen, dabei will ich mich weder für noch gegen Megaupload aussprechen, sondern nur einen neuen interessanten Sachverhalt darlegen. Denn nachdem verschiedene große amerikanische Künstler mit Kim Schmitz zum Ende des letzten Jahres einen Megaupload-Song performten bzw. dazu eben auch ein Video anfertigten, fragte man sich natürlich, warum das die Künstler getan haben. Klar wird sicherlich der ein oder andere Dollar eine Rolle gespielt haben, wobei auch ein P. Diddy oder Busta Rhymes wohl nicht wegen ein paar Tausend Dollar bei so etwas mitmacht.

[aartikel]B00562ILWG:right[/aartikel]Demzufolge muss es sich wohl auch um andere Gründe gehandelt haben, zum Beispiel dass man über Megaupload als Künstler auch Geld verdienen konnte. Man hat den Dienst zum Upload der Musik wie Sneek Peaks benutzt, diese Sneek Peaks über diverse Musik-Blogs verteilt um für Aufmerksamkeit zu sorgen und wurde dann an den wohl meist Werbeeinnahmen von Megaupload beteiligt, welche durch die Nutzer auf den Downloadseiten entstanden sind. Denn Megaupload setzte wie auch dieser Blog zusätzlich auf Werbebanner und bei ein paar Millionen Besuchen pro Seite können da schon ganz attraktive Summen entstehen.

Populäre Künstler konnten so selbst die Promotion für das eigene neue Album anschieben, in dem man einige Songs im Netz verteilt hat, damit dann aber dennoch eben ein paar Dollar verdient hat. Grund genug dafür, dass Busta Rhymes hinter Kollegen SwissBeatz und Megaupload steht, gleichzeitig die Musikindustrie als die wahren Verbrecher bezeichnet. Es war also nicht alles schlecht, daher muss man in diesem Bereich zwingend ein paar Dinge regeln. [via/Bildquelle]

Tweets von Busta Rhymes:

1st of all I am soooo proud of my brother @THEREALSWIZZZ 4 being apart of creating something (MEGAUPLOAD) that could create the most powerful way 4 artist 2 get 90% off of every dollar despite the music being downloaded 4 free…

With labels and companies doin‘ deals with Spotify and many other companies like it who doesn’t give us shit continue 2 do what they do and blatantly show us how much they value the artist with doing deals of such disrespect and lack of value 4 our content…

I am proud 2 stand next 2 my brother @THEREALSWIZZZ and fight the good fight…Our freedom is truly being fucked with in a very significant way and I strongly suggest 2 all artist especially the 1’s Swizz repped 4 comes out & reps 4 him!!!

Fuck that I say it again…I’M PROUD OF MY BROTHER @THEREALSWIZZZ #GREATMIND!!

6 Kommentare
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6 Comments

  1. vorstadtprinzessin

    24. Januar 2012 at 09:39

    Ganz ehrlich das ist alles garnicht mal so dumm. Also ich dachte mir ja schon das die daran was verdienen. Stars machen nicht einfach so bei etwas mit und vor allem nicht bei Filehoster.

    Aber nach deinem Artikel und den neuen Aussagen ist es doch alles ganz sinnvoll gewesen. Unternehmen zaheln für Werbung (Banner etc) und der Künstler stellt seine Musik zur Verfügung. Diese wird eh irgendwann bei einem Filehoster auftauchen. Der Clau daran ist, das der Musiker nun aber das Recht einräumt an den Werbeeinnahmen beteiligt zu werden. So bekommt der Musiker zumindest auch ein wenig und wenn nicht sogar viel von dem Kuchen ab. Jeder hat etwas davon… der User der eigentlich illegal die Musik runterlädt zahlt dennoch unbewusst an den Künstler.

    Sehr sehr clever….

    • steeph

      24. Januar 2012 at 13:42

      "Jeder hat etwas davon…"

      Leider nicht ganz. Die Verwerterindustrie, die dabei nicht mitachen, haben nichts davon. Sonst wäre das wohl kein großes Problem.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      24. Januar 2012 at 14:05

      Im Prinzip ja, allerdings leidet ja dann wieder die Musikindustrie an sich. Ist halt nicht ganz so einfach, allerdings sollte hier endlich mal das Netz mehr erschlossen werden als Verbreitung für Musik, durch eingeblendete Werbemittel offenbar ja tatsächlich eine gute Möglichkeit, dabei auch Geld zu verdienen.

  2. Peter

    24. Januar 2012 at 09:40

    Es ist wie bei der Mafia, nur weil das Restaurant in dem die Mafiosi sitzen legal geführt wird, sind illegale Aktivitäten dadurch nicht schön zu reden.

    Es gab mit Sicherheit Teile, die legal waren, bei einem so großen Unternehmen auch kein Wunder, sonst hätten die sich nie so lange am Leben gehalten, aber wie man sieht, wurde genau das Affiliate-Programm bei so gut wie allen anderen Hostern stillgelegt.

    Mal sehen, wie sich die Sache entwickelt.

  3. Dan1eL

    24. Januar 2012 at 16:59

    Ich würde die Vorstellung lustig finden, wenn ein Filehoster wie megaupload es einmal war, Veträge mir verschiedenen Publishern machen würde um deren Spiele zum SDownload anzubieten und dem Publisher dann Geld überweisen, was der Filehoster durch Premium Accounts oder Werbung verdient. :D

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