Meinung: Google fährt der Zug langsam davon, Dienste wie der Google Übersetzer sind zurückgefallen

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Mitchell Luo, Unsplash

Googles reine Marktmacht hilft, nicht sofort links und rechts überholt zu werden.

In einigen Bereichen hat Google nun sehr viel Angst davor, der neuen Konkurrenz das Feld überlassen zu müssen. Ein großes Thema ist natürlich die Künstliche Intelligenz, hier wirken Dienste wie ChatGPT schon meilenweit voraus. Inzwischen ist Gemini doch noch 2023 gestartet, das neue KI-Modell startet zunächst aber vorrangig auf Englisch.

Ich sehe im Alltag aber auch noch andere Herausforderungen für Google. Wir nutzen zum Beispiel sehr gerne die Dienste von DeepL. Die haben einerseits Write, das eure Texte optimieren und korrigieren kann, sind aber wohl eher für ihren hervorragenden Übersetzer bekannt. Und dieser scheint dem Google Übersetzer deutlich überlegen zu sein.

Uns fällt das im Alltag sehr häufig auf. Was ich mit Google Übersetzer übersetze, klingt manchmal nicht nur sehr komisch, sondern ergibt auch oftmals nicht mehr den eigentlichen Sinn des Textes. Das passiert mir immer wieder und führt dazu, dass ich dann doch häufiger DeepL verwende. Nur einen Vorteil hat Google in meinen Augen noch.

Google hat eine beeindruckende Präsenz, doch hat womöglich den nächsten Trend verschlafen

Es ist die bloße Präsenz im Netz, im Chrome-Browser und auf den Android-Geräten, die Google derzeit hilft. Das gilt auch im Kampf gegen ChatGPT. Inzwischen ist der Google Übersetzer quasi überall schnell erreichbar und sofort verfügbar. Erstelle einen Screenshot und du kannst den Text darauf sofort übersetzen, kopiere Text und du kannst ihn sofort übersetzen.

Zu weilen wirkt es so, dass es schon fast zur Philosophie von Google gehört, die wichtigen Trends nicht zu setzen, sondern zu verpassen. Das ist bei Suchmaschinen und Smartphones bekanntermaßen nicht passiert, danach aber bei sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten. Nun vielleicht auch bei KI und allen Diensten, die dadurch beeinflusst werden?

Wie es auch bei der Nachfrage der Smartphones in jungen Generationen ist, ist es in unseren Augen auch bei diesen Themen ähnlich. Wir wollen hier niemanden abschreiben, doch die Marktführer in ihren bisherigen Bereichen kommen langfristig in Probleme und müssen sich abermals gegen aufstrebende Konkurrenten behaupten.

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