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Apps & Spiele

Minister fordern Widerrufsrechte für App-Käufe

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Eine App kaufen und bei Nichtgefallen wieder zurückgeben? Das ist bis heute nur extrem schwierig bzw. zeitlich begrenzt möglich. Nach dem Kauf einer Android-App bietet euch Google Play eine Rückgabe für nur 15 Minuten an. Minister fordern jetzt Widerrufsrechts für App-Käufe.

Kein Mensch kann in 15 Minuten wirklich feststellen, ob denn eine App auch die Anforderungen erfüllt. Oftmals muss man schon ein wenig länger probieren, was aber beispielsweise bei Google Play nicht möglich ist. Auch bei Apples App Store sind die Möglichkeiten für die Rückgabe von Apps nicht wirklich verbraucherfreundlich.

Reinhard Meyer ist Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein und fordert jetzt bessere Möglichkeiten für den Widerruf von App-Käufen. Schon im Mai wird eine Konferenz der Verbraucherschutzminister stattfinden, auf welcher das Thema behandelt wird.

Wer sich eine App herunterlädt, die die Versprechungen oder Erwartungen nicht annähernd erfüllt, der hat bislang kaum eine Möglichkeit, die Anwendung nach dem Kauf wieder zurückzugeben.

Bis sich allerdings etwas ändern könnte, muss wohl noch viel Zeit vergehen.

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(via Schleswig Holstein, mobiFlip)

5 Kommentare

5 Comments

  1. Gast

    20. März 2014 at 18:40

    15 Minuten reichen vollkommen aus. Man soll ja auch z.B. nicht erst ein Spiel komplett durchspielen und dann einfach wieder zurückgeben.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      20. März 2014 at 19:02

      15 Minuten reichen eben nicht. Allein weil viele nicht schnell genug im Internet unterwegs sind. Miese Internetverbindung und ein großer Download von Daten für ein Spiel? Da sind die 15 Minuten rum und man konnte noch nicht einmal ins Spiel schauen.

  2. DerWeise

    20. März 2014 at 23:35

    Stimme da voll und ganz zu. Eine TomTom Installation dauert über eine Stunde (die Server für die Karten sind extrem lahm). Da sind die 15 Minuten schon x mal rum ohne‘ dass ich etwas probieren konnte.

  3. Beobachter

    21. März 2014 at 19:11

    Ich denke hier muss eine Wertgrenze gezogen werden. Beispiel: Alle Apps mit einem Preis von unter 4 oder 5 Euro müssen entweder nach 15 Minuten „retourniert“ werden, oder es wird eben das Guthaben oder die Kreditkarte belastet. Bei teureren Apps müsste die Rückgabefrist dann (ggf. Schrittweise) verlängert werden. Es kann nicht sein, dass das Unvermögen mancher User sich durch User-Rezessionen, detaillierteren Entwicklerinformationen auf deren Seiten und eventuelle kostenfreie Testversionen zu kämpfen (oder einfach auch die mangelnde Bandbreite) auf dem Rücken der Entwickler ausgetragen wird und man dann erwatet das diese x Cent oder kleinste Eurobeträge gutgeschrieben werden. Wenn man nicht bereit ist, sich zu informieren (oder zu warten bis man woanders schnelle Bandbreiten nutzen kann), dann muss man auch für einen eventuell übereilten Schnell-Kauf die Zeche zahlen.

  4. Alex S.

    25. Januar 2015 at 01:11

    Ich habe bis jetzt nur 2-3 Apps gekauft… Was mich vom kaufen abhält ist meist die Unwissenheit ob mir die App zusagt oder nicht. Wenn ein Widerrufsrecht da wäre, bzw. eine Probefrist von 14 Tagen etc. dann würde ich mir die Apps viel eher kaufen. Auch wenn ich die meisten wieder zurückbuchen würde, wäre ja im Endeffekt ein deutlicher Gewinn für die Appbörse allgemein. Meistens habe ich auch keine Lust mich irgendwo einzulesen welche Apps empfehlenswert sind oder nicht. Mittlerweile gibt es einfach zu viele Apps, alleine schon bei den ganzen Notizapps oder für Kalender, da sieht doch kein Mensch mehr durch. Wenn ich überlege wieviele Apps ich nach ein Paar Tagen wieder gelöscht habe. Aufgrund dieses massigen Angebots kaufe ich kaum eine App, die ich dann bei nichtgefallen wieder lösche aber mein Geld weg ist…

    Wenn hier manche wirklich sagen 15 Minuten sind ok, dann soll es so bleiben und ich werde weiterhin keine Apps kaufen, gibt’s genug kostenfreie Alternativen. Ich kann erst wissen ob die App des Geldes wert ist (mein persönliches Empfinden) wenn ich diese ausprobiert hab. Ich erinnere mich nur an eine App, für die ich Geld ausgegeben hab und das nur weil es auch gar keine Alternative gab. Diese hatte wenigstens eine kostenlose, abgespeckte Version.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Leute auch mehr Apps kaufen würden, wenn diese auf Probe in der Vollversion auf 14 Tage beschränkt geben würde. Ganz so abwegig ist das nicht, da sehr viele Softwarehersteller mit eine zeitlich begrenzten Demo gearbeitet haben.

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