Mit diesen 2 Dingen nervt mich mein elektrischer VW ID.3 immer noch, auch mit der neusten Software

VW-ID.3-Nutzerwechsel

Die Ladeleistung wird VW mit einem Update nicht mehr deutlich verbessern können, aber es gibt auch andere Schwächen.

Seit über einem Jahr fahren wir jetzt einen ID.3 von VW im AutoAbo und haben glücklicherweise ein Fahrzeug mit voller Ausstattung erwischt. Eigentlich sind wir zufrieden, doch es gibt immer noch Punkte, die uns sehr nerven. Zuletzt konnten wir endlich von der alten 2.3 Software auf die aktuellste Version aktualisieren lassen, doch das hat nicht alles behoben.

Das war schon mal ein grundlegender Punkt, denn wir mussten für dieses Update dringend einen Werkstatttermin machen. Das ging eine Zeit lang nicht und war nur eher kompliziert möglich, also haben wir auf das Update lange Zeit verzichtet. Nun kam es aber doch dazu, wir hatten diesmal Reifenwechsel, Inspektion und das Update vereinen können.

Nachteile im Alltag am Schnelllader

Es hat sich aufgrund des großen Software-Sprungs schon einiges getan. Schaut man sich die vielen Update-Notizen an, müssten wir fast ein neues Auto haben. Aber unterm Strich lässt sich feststellen, dass Verbesserungen für Thermomanagement und andere Punkte keine signifikante Rollte spielen, unser ID.3 lädt nicht merklich besser oder kommt wesentlich weiter.

Gerade das mit dem Schnellladen ist immer noch ein Problem. Natürlich ist es im Winter noch deutlicher, aber auch im Sommer war der ID.3 am Schnelllader nicht gerade zuverlässig. Dass ich mal 100 kW knacke, kommt schon selten vor. Es ist meistens so, dass wir zwar schnell laden wollen, aber der ID.3 schon bei 70 kW hängen bleibt. Das nervt, ist für unseren Alltag aber kein häufiges Szenario.

Was soll diese dumme Frage?

Was im Alltag viel mehr nervt, ist einerseits die in Teilen wenig intuitiv aufgebaute Menüstruktur, doch noch sehr viel mehr der Startbildschirm mit der Nutzerauswahl. Verdammte Axt, wir nutzen das Fahrzeug nur mit einem einzigen Profil, ich will keine Nutzerauswahl bei jedem Start des Autos sehen.

Als sei das nicht nervig genug, hat sich irgendein schlauer Kopf auch noch gedacht, die wichtige OK-Taste ganz nach rechts zu packen, also weit weg vom Fahrer. Das verdeutlicht nur zusätzlich die Probleme der deutschen Autohersteller, selbst die einfachsten Dinge sind nicht gut umgesetzt und das auch nach Jahren der Kritik.

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4 Kommentare zu „Mit diesen 2 Dingen nervt mich mein elektrischer VW ID.3 immer noch, auch mit der neusten Software“

  1. Ja, ich finde dieses Startmenü auch unnötig wie einen Kropf. Allerdings geht mir das Gebashe gegen deutsche Autohersteller echt auf den Geist. Bei Netflix passiert genau das gleiche. Niemand kommt dann aber auf die Idee, gleich die ganze amerikanische Streamingindustrie zu bashen.
    Und chinesische E-Auto Hersteller werden hier gehypt und haben nicht mal eine Ladeplanung im Navi. Wenn das VW gemacht hätte, dann wäre es der Untergang der deutschen Autoombilindustrie gewesen.
    Vielleicht geht es manchmal auch etwas kleiner und fairer.

    1. Na dann mal ein Beispiel aus Korea. Also das mit dem Profil ist hier auch so. Aber wenn du nichts machst nimmt das Auto die letzte Einstellung. Wenn nur 3 Schneeflocken fallen geht es richtig los mit Nerven lassen. Es gibt 8 Assistenzsysteme. Jedes meldet das es ausgefallen ist mit einem Ton der bestätigt werden muss. Nicht das mann mit dem Wetter kämpft nein das Auto raubt dir den letzten Nerv. Und solltest du stehen bleiben und der Schnee geht von der Kamera geht das ganze beim Fahren wieder los. Ich habe noch nichts gefunden um den ganzen Müll abzuschalten .

  2. Es gab mal findige Hersteller, die anhand des Schlüssels verschiedene Profile gespeichert hatten.
    Schade dass so einfache Dinge völig in Vergessenheit geraten.

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