Bestimmt kennt ihr die meisten dieser Tricks schon, aber lieber verbreitet man sie einmal zu viel als zu wenig. An keiner offiziellen Stelle fasst Google nämlich die ganzen Operatoren auf, mit denen man die Google-Suche noch so viel nützlicher macht, als sie eh schon ist. Wenn ihr sie schon kennt, good for you, alle anderen: Merken!

Nur eine bestimmte Seite mit Google durchsuchen

Manchmal ist die Suchfunktion einer Webseite aus irgendwelchen Gründen so gar nicht zu gebrauchen, falls es denn überhaupt eine gibt. Dann hilft euch site:, wodurch ihr das allsehende Google-Auge auf diese bestimmte Adresse lenkt.

Andersrum könnt ihr auch Seiten von der Suche ausschließen, indem ihr ein – vor die Adresse setzt. Suche ich zum Beispiel nach Fotos, die ich auf meinem Unsplash-Account hochgeladen habe, will aber eben nicht die Ergebnisse von dieser, setze ich hinter meinen Namen ein „-unsplash.com“ in die Suchleiste.

Bestimmten Dateityp mit Google finden

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, war das noch längst nicht alles. Mit filetype: lassen sich nämlich direkt Dateien eines ganz bestimmten Typs finden. Besonders nützlich ist das zum Beispiel im Hinblick auf meine Bachelor-Arbeit. Mit filetype:pdf habe ich eine höhere Chance, sofort auf wissenschaftliche Arbeiten zu einem Schlagwort zu stoßen.

Google findet Alternativen zu bestimmter Webseite

Am meisten überrascht hat mich aber diese Funktion, die mir lange nicht so geläufig war, bis sie mir kürzlich in einem Uni-Workshop beigebracht wurde. Mit related: lassen sich nämlich Seiten finden, die so ähnlich sind wie die eingegebene. Die Ergebnisse sind allerdings arg beschränkt und scheinen fast handgeführt zu sein, oft gibt es auch überhaupt keine.

Um bei meinem Unsplash-Beispiel zu bleiben: Mit related:unsplash.com finde ich immerhin 13 Alternativen zu meiner Lieblings-Foto-Plattform, wo sich ebenfalls kostenlose Bilder herunterladen lassen.

related:google.com spuckt immerhin 8 Ergebnisse aus, wobei zweimal Yahoo vertreten ist und ein Ergebnis ein VPN zu sein scheint.

Und – habt ihr was dazugelernt? 

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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