Deutschland als Standort für Smartphone-Produktion, das geht langsam wieder voran. Jetzt ist das nächste Gerät auf dem Weg, das mit wenigen Handgriffen selbst repariert werden kann.

Nachhaltigkeit macht sich auch langsam im Smartphone-Markt breit, unter anderem mit dem brandneuen rephone von Mobilcom-Debitel. In der Regel sind Mobilfunkanbieter mit „eigenen“ Smartphones gescheitert, was diesmal anders sein könnte. Denn mit dem rephone gibt es gleich mehrere ganz entscheidende Punkte, die für dieses Telefon und gegen den Rest des Marktes sprechen. Einer dieser Punkte ist „Made in Germany“ und sogar klimaneutral (0 % CO2).

rephone: Das kommt aus Deutschland und schont die Umwelt

Nachhaltigkeit: 100% CO2 neutral: das rephone reduziert den CO2-Ausstoß durch die Verwendung lokaler und umweltschonender Komponenten. Das verbleibende CO2 wird vollständig kompensiert. Die abnehmbare Rückseite ist aus 100% Recyclat, welches von der Firma Sysplast in Nürnberg stammt. Das rephone kommt in einer umweltschonenden Grasverpackung aus Schleswig-Holstein.

Lokal gefertigt: Das bedeutet kurze Wege, die die Umwelt schonen und die Sicherheit, lokale Arbeitsplätze in Deutschland zu fördern. Hand aufs Herz: die Herstellung eines Smartphones ist ohne Komponenten aus Asien nicht möglich. Deshalb umfasst die CO2 Kompensation auch die Teile des rephones, die wir aus Asien beziehen.

Wie bei vergleichbaren Geräten ist die Hardware modular aufgebaut, somit sind Komponenten sehr einfach auszutauschen und das gilt natürlich auch für den 4.500 mAh großen Akku. Zu weiteren technischen Eckdaten gehört eine 64 MP Hauptkamera, der Helio G85-Prozessor, 6 GB RAM Arbeitsspeicher, 128 GB Speicher und ein 6,3 Zoll großes FHD+ Display (LCD). 399 Euro kostet das rephone bei Mobilcom-Debitel.

Folgendes Werbevideo bringt euch das rephone näher:

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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7 Kommentare

  1. Wenn das Handy so gut ist wie beschrieben,brauchen wir weder Amis noch die Chinesen, endlich etwas Selbstbewusstsein in der Technik,gut so.

  2. Wieso müssen die ganzen „Öko-Smatphones“ immer mit einer technischen Ausstattung daher kommen, die entweder uralt und/oder extrem leistungsschwach ist?

    Ich finde die Idee gut, aber warum nicht noch 100 Euro mehr verlangen und dafür ein besseres (OLED) Display und wenigstens vernünftige Kameras einbauen? Was nutzt das gute ökologische Gewissen nach dem Kauf, wenn sich das ganze Teil als nicht längerfristig nutzbar herausstellt?

    In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, dass drei Jahre Software-Support nicht gerade für Nachhaltigkeit steht. Insbesondere bei einem „Hersteller“, der aktuell gerade mal ein einziges Modell auf dem Markt hat, dürfte die Anpassung von neuen Android-Versionen auf das eigene Gerät doch keine große Hexerei sein. Oder ist den Machern schon klar, dass die Hardware für zukünftige Betriebssysteme schlicht zu schawch sein wird?

  3. Klingt spannend aber für Spielefans zu schwach ( unter 12 GB Ram plus verbessertem Hologramm ,) kaum eine Erneuerung… )
    Wobei wenn man es schaffen würde die Ramspeicher online zu parken plus ein Kristall als Speicher zu setzen ziemlich interessant…
    Ich behalte das mal im Auge für das Nächste Smartphone,)

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