Zwar kommen Google Pay, Apple Pay und andere Alternativen verstärkt in den deutschen Markt, doch mobiles Banking ist in Deutschland derzeit noch Neuland. Wiedermal hat die Bitkom eine Umfrage gestartet und kam zu einem eigentlich kaum überraschenden Ergebnis, denn in Deutschland nutzen 95 Prozent der Befragten „mobiles Banking“ in erster Linie nur zum Abruf des Kontostands. 69 Prozent lassen sich über Kontobewegungen benachrichtigen, wobei das auch immer vom Funktionsangebot der jeweiligen Apps abhängig ist. Letzteres kann nämlich nicht jede App.

Nur 34 bzw. 29 Prozent der Befragten nutzen mobiles Banking auch mal dafür, um eine Überweisung zu tätigen oder Daueraufträge zu bearbeiten. Noch weniger Leute nutzen die Apps für den Handel mit Wertpapieren, wobei das nun auch nicht sonderlich überrascht. Spannender ist eher noch der Punkt, dass 39 Prozent der Nutzer gar keine App benutzen und stattdessen die mobile Webseite der Bank verwenden. Auf „fremde Apps“ setzen nur sehr wenige Leute.

Wie das bei mir aussieht:

Überweisungen tätige ich nicht nur generell sehr selten, sondern eigentlich auch nie vom Smartphone aus. Dafür bin ich zu viel am PC, von dort aus ist das einfach bequemer und übersichtlicher. Für einen Blick auf die Konten nutze ich Outbank, wobei ich auf viele der integrierten Zusatz-Features keinen Wert lege. Bezahlen kann ich mit dem Smartphone derzeit noch nicht, das bieten meine Banken nicht oder nur eingeschränkt an.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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