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Android

Moto-Smartphones bekommen keine monatlichen Sicherheitspatches

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Moto Z MotoMods

Lenovo wird für die eigenen Moto-Smartphones die monatlich bereitgestellten Sicherheitspatches anders verteilen, teilte der Hersteller jetzt mit. Ganz besonders für die neuen Zugpferde Moto G4 und Moto Z war interessant zu wissen, wie es Lenovo mit den Android Security Bulletins jeden Monat handhaben wird. Man wird sie zwar bereitstellen, nur wohl in einem anderen Rhythmus und nicht jeden Monat, teilte Motorola als neue Tochter von Lenovo nun mit.

Jeden Monat ein Sicherheitspatch für jedes im Portfolio befindliche Android-Gerät wäre zu viel Aufwand, deshalb wird man die von Google bereitgestellten Sicherheitspatches lieber in größere Pakete packen, die Verteilung daher in anderen Zeitabständen angehen. Garantiert hat man die Security Bulletins für das Moto G4* und das Moto Z, nur eben nicht jeden Monat.

Macht das Lenovo deshalb schlechter als andere Hersteller? Nein! Warum? Auch Samsung, Huawei und Co bekommen es in der Regel nicht hin, jeden Monat das neuste Sicherheitspatch bereitzustellen, meistens dauert es sogar mehrere Monate. Lenovo macht es sogar besser, der Hersteller äußert sich nämlich wenigstens dazu.

(via ArsTechnica)

4 Kommentare
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4 Comments

  1. Chris Lietze

    27. Juli 2016 at 08:58

    Naja, etwas wird nicht automatisch besser, nur weil man nicht ganz so beschissen ist, wie andere. Ich bin dünner als Rainer Calmund, aber dennoch fett.

    Es heißt nicht umsonst Sicherheitspatch. Und wenn Hersteller das nicht montalich hinbekommen, sollten sie ihre Marktaktivität überdenken. Wenn ein Fix für eine Sicherheitslücke existiert, ich ihn aber nicht bekomme, weil der Hersteller zu langsam/inkompetent/geizig ist, dann wirft das halt kein gutes Licht.

    Ich bleib dabei, Nexus oder gar kein Android :/

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      27. Juli 2016 at 09:43

      das besser war eigentlich eher auf die Kommunikation bezogen, man macht von vornherein alles klar

    • Chris Lietze

      27. Juli 2016 at 10:04

      Keine Frage, aber das Ergebnis für den Kunden/Interessenten bleibt ja das gleiche.

  2. MacDroid

    2. August 2016 at 09:39

    Lenovo hat Motorola übernommen und als allererstes deren sehr gute Update-Politik gekippt. Direkt danach wurde aus der übersichtlichen Modellpalette ein schon fast Huawei-ähnlicher Wust an Modellen, die sich technisch/funktional oft sogar überschneiden oder gar gegenüber den Vorgängermodellen schlechter ausgestattet sind, dafür aber keinerlei „Familieähnlichkeit“ mehr aufweisen. Typisch chinesische Ziellosigkeit. Wirklich schade um die Moto-Serie.

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