Motorola bietet beim Moto X verschiedene Rückseiten an, die man sich im Moto Maker auswählen kann. Wer nun ein Moto X-Smartphone aus dem Moto Maker zur Reparatur einschicken muss, wird unter Umständen böse überrascht.

Leser Martin hat sein Moto X unbeabsichtigt zerstört, das Display musste getauscht werden. Eigentlich kein Problem, doch offensichtlich ist das Moto X so gebaut, dass unter Umständen die Rückseite bei der Reparatur zu Bruch geht und auch getauscht werden muss. Klingt ja eigentlich ganz geil, wenn man gleich auch eine neue Rückseite bekommt, doch so ist es dann leider doch nicht.

Laut Motorola Deutschland werden bei der Reparatur nur Standard-Teile verwendet. Standard dürfte in diesem Fall bedeuten, dass man zur Reparatur die Rückseite aus Kunststoff und Bambus zur Verfügung hat, die eben auch im „normalen“ Handel verfügbar ist. Martins Moto X hingegen kam ursprünglich aus dem Moto Maker und hatte eine Rückseite aus Walnuss.

Da auch die Rückseite getauscht wurde, hat Martin nun eine „Standardrückseite“ aus Bambus, statt Walnuss. Jetzt ist das individuelle Moto X von Martin, das deshalb auch einen kleinen Aufpreis kostete, schon gar nicht mehr so individuell.

Ganz und gar nicht die feine englische Art. Selbst beim Motorola-Support meinte man, dass der Umstand so zwar nicht in Ordnung sei, man aber nichts machen könne. Gibts ähnliche Erfahrungen?

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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