Motorola Project Ara: Zukunft modularer Smartphones bleibt in Googles Händen

Noch immer kratzen wir uns den Kopf und müssen über den Lenovo-Motorola-Deal nachdenken, doch letztlich scheint er irgendwie auch logisch, wenn er auch überraschend kam. Doch wie genau wird Motorola eigentlich aufgeteilt? Project Ara beispielsweise wird bei Google bleiben und in das Android-Team integriert.

project ara

Mit Project Ara hatte Motorola gezeigt, dass man auch in die Zukunft entwickeln wird, denn es handelt sich hierbei um modulare Smartphones. Diese können also vom Nutzer selbst erweitert und verändert werden, ähnlich wie es beim klassischen Computer möglich ist, nur natürlich deutlicher einfacher, quasi im LEGO-Prinzip.

Das gesamte Team vom Project Ara wird in das Android-Team integriert und daher auch nach Mountain View umziehen, wo sich bekannterweise die Hauptschaltzentrale von Google befindet.

Da sich hier offenbar nichts ändert, dürfte die Entwicklung von Project Ara wie geplant weiterlaufen. Schon bald könnten wir erste funktionierende modulare Smartphones betrachten, bei denen sich einfach mal so der Arbeitsspeicher, die Kamera usw. austauschen lassen.

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(via TheVerge)

  • Martin Jastram

    abwarten.
    das modulare phone wird sich eher in spezialbereichen, wie medizin und wissenschafft als platform für spezialmodule anbieten.
    ich kann mir nicht vorstellen, daß so etwas dauerhaft im mainstream bleibt.
    otto normal user will ein „hübsches“ oder „trendiges smartphone.

    das modulare macht ja nur sinn, wenn die module billig sind – also in großen stückzahlen hergestellt werden, oder durch die module spezialanwendungen möglich werden, die sonst noch viel teurer wären, weil ein komplettes gerät dafür konstruiert werden müßte.

    als basis für custom made game-devices, wissenschafltliche geräte, scanner, etc dagegen wäre das perfekt und könnte einen ganz neuen modul-markt begründen.