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Nachfrage von „Phablets“ überbewertet?

Phablet ist schon jetzt das Unwort des Jahres, wird sich aber kaum umgehen lassen, da sich der Begriff für Smartphones mit übergroßen Displays quasi schon durchgesetzt hat. Doch wie groß ist denn nun eigentlich die Nachfrage nach Smartphones mit einem Display größer als 5 Zoll? Offenbar nicht so, wie das bisher suggeriert wird.

Jeder Hersteller schmeißt derartige Geräte dieses Jahr in den Handel, ohne sie wirklich mit besonderen Funktionen für eine bestimmte Zielgruppe auszustatten, wie das bei den Galaxy Notes von Samsung der Fall ist.

Aktuelle Zahlen von Flurry zeigen, dass die aktive Nutzung von Geräten mit Displays jenseits der 4,9 Zoll-Grenze zumindest derzeit noch sehr niedrig ist. Fast zwangsläufig besitzen die meisten Nutzer ein Gerät mit einem Display zwischen 3,5 – 4,9 Zoll, was sich aber in diesem Jahr stark ändern wird. Ich glaube nicht, dass die Zahlen bzw. die gesamte Statistik von Flurry auch die tatsächliche Marktsituation der nächsten Monate widerspiegelt, denn erst in diesem Jahr kommen die sogenannten Phablets richtig in Schwung.

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Die Nutzung größerer Geräte wird definitiv ansteigen, wenn man die Grenze von Smartphone zu Phablet auf 4,9 Zoll festlegt. Geräte mit derart großen Displays gab es bisher kaum, weshalb der Marktanteil zwangsläufig bisher eher gering war.

Ein richtiges Phablet ist allerdings auch speziell für die Lücke gedacht, welche zwischen Tablets und Smartphones herrscht. Neue High-End-Smartphones wie das Sony Xperia Z oder Samsung Galaxy S4 werden zwar durch nackte Zahlen als Phablet gewertet, sind es aber eigentlich gar nicht.

Auch Huawei, HTC, LG und so weiter haben bereits oder werden demnächst Geräte mit mindestens 5 Zoll Diagonale auf den Markt bringen.

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(via Heise Quelle Flurry, danke „Thunder 3000“)