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NEC stellt Dual-Display-Smartphone im Buchformat vor

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Eigentlich werden bei Smartphones die Displays in den letzten Jahren immer größer, in den letzten Monaten wurden aber auch neue Geräte vorgestellt, bei welchen sich die Displays plötzlich vermehrt haben. Nach dem YotaPhone mit einem normalen und einem E-Ink-Display, zeigt sich nun von NEC ein Smartphone mit zwei ganz normalen Displays. Dieses Dual-Display-Smartphone ist eher wie ein Buch gestaltet und lässt sich auf- bzw. zuklappen. Ähnlich hatte es bereits Sony mit dem Xperia Tablet P versucht und scheiterte eher kläglich, da die Nachfrage nach solchen Geräte eher niedrig sein dürfte. Der einzige Sinn des neuen Smartphones erschließt sich mir nur, dass man mehrere Dinge hier auf Wunsch gleichzeitig machen kann, da sich beide Displays auch unabhängig voneinander bedienen lassen. Ich kann also auf einem Display ein Buch lesen und auf dem anderen Display einen Film schauen. Webseiten hingegen kann man gestreckt über beide Displays betrachten, man simuliert quasi damit einen vollwertigen Desktop-Monitor.

Die Nachteile des Gerätes machen sich allerdings auch schnell bemerkbar. Man hat im Dual-Screen-Modus immer diesen eher nervigen schwarzen Balken in der Mitte und zudem sind immer beide Displays auf der Außenseite, man muss mit dem Gerät also noch vorsichtiger umgehen. Cool wiederum ist, dass man das auf einen Tisch stellen kann, es lassen sich dabei sogar die gleichen Inhalte auf beiden Displays anzeigen, so kann ich also etwa ein Video mit einem Freund anschauen, der mir am Tisch gegenübersitzt.

Es ist nur dummerweise davon auszugehen, dass das NEC Medias W nie nach Europa kommen wird. Komischerweise hat es auch den Kollegen vor Ort, die bei der Präsentation beim Provider Docomo dabei waren, die Sprache verschlagen. (via)

[youtube 5ADzw3jJEVc] [youtube QgTA2ULhgYw] [asa_collection items=1, type=random]Beliebte Smartphones[/asa_collection]

2 Kommentare
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2 Comments

  1. Lassitter

    24. Januar 2013 at 00:12

    Eigentlich gar nicht so dumm…
    Wenn jetzt noch die Displays wirklich rahmenlos wären, könnte man sich damit vielleicht sogar anfreunden.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      24. Januar 2013 at 11:28

      Joa, wesentlich weniger Rahmen würde das schon nützlicher machen.

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