Nachdem Nest von Google in der letzten Woche übernommen wurde, waren sofort auch wieder selbstverständlich Datenschützer mit auf den Zug aufgesprungen, diese Übernahme zu kritisieren. Im Prinzip ist das auch nicht verkehrt, zunächst aber zumindest laut dem Nest-Chef unnötig. Denn alle Daten, die über die Cloud der Nest-Produkte zusammenlaufen, werden zunächst auch weiterhin direkt nur […]

Nachdem Nest von Google in der letzten Woche übernommen wurde, waren sofort auch wieder selbstverständlich Datenschützer mit auf den Zug aufgesprungen, diese Übernahme zu kritisieren. Im Prinzip ist das auch nicht verkehrt, zunächst aber zumindest laut dem Nest-Chef unnötig.

Denn alle Daten, die über die Cloud der Nest-Produkte zusammenlaufen, werden zunächst auch weiterhin direkt nur über Nest abgewickelt und nicht mit den Daten von Google gemischt. Während der DLD-Konferenz in München hat Tony Fadell gemeint, dass die Privatsphäre der Nutzer bzw. ihrer Daten weiterhin gesichert ist, zunächst ändert sich trotz der Übernahme absolut gar nichts.

Sollte sich aber in Zukunft etwas ändern, die Daten beispielsweise über die Google-Server laufen, dann wird man an diese Sache sehr behutsam herangehen und vor allem das Interesse der Kunden voranstellen. Derartige Änderungen sollen dann nicht „einfach so“ vorgenommen werden können, sondern Nutzer müssten dann auch erst explizit zustimmen, damit ihre Daten über und mit Google verarbeitet bzw. gemischt werden.

Diese Politik können wir definitiv nur begrüßen, auch wenn sicherlich viel von diesen Sprüchen Marketing ist.

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(via TNW)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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