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Android

Neue Nexus-Zertifizierung als Lösung aller Update-Probleme?

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Nexus 7 Schriftzug

Einige Leser unter euch haben sicherlich den Beitrag von heute Morgen mitbekommen, in welchem es unter anderem um das Nexus-Programm von Google ging. Das möchte man überarbeiten, so die aktuellsten Gerüchte. Am Ende des Monats soll angeblich Andy Rubin erstmals über das neue Nexus-Programm reden, welches so umgeändert wird, dass es in Zukunft kein direktes Flaggschiff mehr geben wird, sondern Hersteller eine Zertifizierung für neue Nexus-Geräte erhalten können. Erwähnt wurde dabei auch ein sogenanntes Customization Center, das unter anderem den Herstellern ermöglicht auf einem solchen Nexus-Gerät dann die eigene Hersteller-Benutzeroberfläche mitzuliefern, Android aber als Vanilla-Version darunter liegt und auch auf Wunsch so genutzt werden kann.

Angenommen die Gerüchte stimmen, dann sehe ich im Customization Center mehr als nur ein System um die Benutzeroberfläche optisch zu verändern, eventuell hat man damit die Lösung geschaffen, dass Smartphones und Tablets in Zukunft unabhängig vom Hersteller direkt durch Google aktualisiert werden können. Zwar wird Google so auch weiterhin keine gerätespezifischen Updates einspielen, was nach wie vor dem Hersteller überlassen bleibt, allerdings Updates für den Kern des Systems. So gibt es oftmals kleine Android-Aktualisierungen, welche unter anderem Bugs aus Android entfernen, neue Sicherheitspatches mit an Bord haben und so weiter, die dann eventuell direkt durch Google eingespielt werden können. 

Ich kann mir also gut vorstellen, dass die Nexus-Zertifizierung zugleich quasi eine neue „pure Google“-Zertifizierung ist. Sodass dadurch die Hersteller Geräte in den Handel bringen können, die den Support des Kernsystems direkt von Google erhalten. Also gibt es nach meinen Vorstellungen in Zukunft beispielsweise ein Nexus-Flaggschiff von Samsung, das weniger besondere Funktionen des Herstellers an Bord hat aber dafür direkte System-Updates von Google erhält, daneben aber nach wie vor ein Hersteller eigenes Flaggschiff mit Android als Basis + spezieller Funktionen (bsp. Smart Stay, andere Kamera-App usw.) erhältlich ist, mit den man sich von der Konkurrenz versucht abzuheben. So steht dem Nutzer offen, was er selbst bevorzugt und daher auch kauft.

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6 Kommentare
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6 Comments

  1. TheVaan

    4. Oktober 2012 at 16:23

    Das wäre ja mal richtig heiß!

  2. muhkuh

    4. Oktober 2012 at 17:52

    Wie in der Quelle auch steht, duerfen die Hersteller ihr eiges UI ueber Android legen. Dies soll dann zwar "abschaltbar" sein und die Stock Ansroid Oberflaeche erscheint, aendern aber nicht viel daran, dass der Hersteller Android veraendern muss. Das wirft dann die Frage der direkten Updates wieder auf.

    • Denny Fischer

      4. Oktober 2012 at 18:25

      Warum muss der Hersteller Android verändern? Zudem hab ich ja meine Wunschvorstellung nur auf Basis des Gerüvhts aufgebaut. Beides ist sowieso nur Spekulation.

  3. Elv

    4. Oktober 2012 at 18:57

    Das wird HTC mit seiner ultratiefen Integration von Sense aber dann hart treffen. Eigentlich reicht ja auch ein eigener Launcher und ein paar spezielle Widgets. Man muss als Hersteller nicht das halbe OS umbauen und an allen möglichen Basisfunktionen (Mail und Exchange-Integration, …) fummeln.

    • Denny Fischer

      5. Oktober 2012 at 08:24

      Tja, wo setzt man die Grenzen.

  4. Elv

    4. Oktober 2012 at 19:08

    fehlt dann nur noch ein "iTunes" für Android!

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