Mit dem kostenlosen MyFritz!-Konto könnt ihr aus der Ferne auf eure Fritz!Box zugreifen. Wer seinen Account länger nicht genutzt hat, muss handeln.

Ich bin vor Kurzem umgezogen und musste gezwungenermaßen von meinem geliebten Vodafone-Gigabit-Kabel auf Telekom-DSL wechseln. Ein neuer Router war also angesagt und da mir das Konzept von Hardware mieten zumindest im Falle des berühmt-berüchtigten Telekom Speedports überhaupt nicht zusagt, wurde es natürlich eine Fritz!Box.

Der deutsche Hersteller AVM hat sich mit seinen Geräten eine legendäre Stellung erarbeitet und erfreut sich berechtigtermaßen großer Beliebtheit. Schaltet doch einfach mal an einem zufälligen Ort in einer Wohngegend eurer Wahl das WLAN eures Smartphones an und werft einen Blick in die Netzwerkliste – ich wette mit euch, dass ihr dort mindestens eine nicht umbenannte Fritz!Box finden werdet.

Das kann das kostenlose MyFritz!-Konto

Jetzt hat AVM den digitalen Frühjahrsputz offenkundig etwas vorverlegt und möchte in seiner Nutzerdatenbank aufräumen. Optional können Kunden nämlich ein kostenloses MyFritz!-Konto anlegen, der vor allem den Fernzugriff auf den Router ermöglicht – praktisch!

MyFRITZ! ist ein kostenloser AVM-Dienst, der Sie regelmäßig per E-Mail über den Status Ihrer FRITZ!-Produkte, verfügbare Updates und andere Neuigkeiten informiert. Außerdem ermöglicht MyFRITZ! Ihnen den einfachen und sicheren Zugriff über das Internet auf Ihre eigene FRITZ!Box. Mithilfe von MyFRITZ! können Sie jederzeit und weltweit Anrufbeantworter und Anrufliste Ihrer FRITZ!Box abfragen, auf Ihre mit FRITZ!NAS verwalteten Dateien (z.B. Fotos, Musik, Dokumente) zugreifen oder auch die Einstellungen Ihrer FRITZ!Box anpassen.

Wie das aber manchmal so ist bei solchen Diensten: Man legt ein Konto an und vergisst es einfach wieder. Wer seinen MyFritz!-Account nun seit über einem Jahr nicht mehr benutzt hat, bei dem wird zweimal per Mail nachgefragt, bevor es schließlich zu einer Löschung kommt.

Inaktive MyFritz!-Konten werden bald gelöscht

Die Löschung lässt sich ganz einfach verhindern, indem man auf einen Button in einer der E-Mails klickt. Und zugegeben: Das könnte auch durchaus eine Phishing-Praktik sein. Doch der offizielle AVM-Account auf Twitter hat die Echtheit der Nachricht bestätigt. Nutzt ihr MyFritz! oder habt ihr etwa schon selbst eine solche Mail bekommen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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