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Niedrige Auslastung garantiert: Vodafone testet 5G beim VFL Wolfsburg

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

5G Android Header

In den kommenden Monaten soll 5G ein großes Thema in Deutschland werden, Vodafone hat sich dafür eine eher entspannte Testumgebung gesucht. Mit dem Anpfiff der kommenden Saison starten Vodafone und Wolfsburg eine gemeinsame Partnerschaft, angetrieben auch von der Deutschen Fußballliga. Schon ab der nächsten Bundesliga-Saison gibt es 5G im ersten Stadion, dabei in Form eines neuen Digital-Angebotes.

Das emotionale Live-Erlebnis und den digitalen Informationsfluss. Dafür entwickeln Vodafone und die DFL eine Echtzeit-App, die den Fans im Stadion Informationen und Spieldaten verzögerungsfrei und per Augmented Reality auf dem Smartphone zur Verfügung stellt – vor, während und nach dem Spiel. Diese neuartige Präsentation von Statistiken standen Zuschauern im Stadion so bislang noch nicht zur Verfügung. Für Fans wird nun beispielsweise einsehbar, wie schnell der Stürmer ist, der gerade zum Sprint auf das gegnerische Tor ansetzt. Schon in der kommenden Spielzeit bieten die beiden Partner die 5G-Infrastruktur in einem ersten Bundesliga-Stadion und erhöhen so auch die verfügbaren Mobilfunk-Kapazitäten für die Fans.

5G soll Echtzeit-App möglich machen

Mit dem Start vom 5G-Netz im Stadion werden Vodafone und die DFL auch erste Funktionen der neuen Echtzeit-App präsentieren, die die Partner gemeinsam entwickeln. Die Echtzeit-App stellt dem Fan per 5G und mit Augmented Reality sämtliche Zusatzinformationen live und in Echtzeit auf dem Smartphone zur Verfügung und erweitert so das Stadion-Erlebnis. Basis für den Informationsfluss in Echtzeit sind rund 1.600 Spiel-Ereignisse und 3,6 Mio. Positionspunkte, die die DFL bei einem Bundesligaspiel erhebt.

Gestartet wird im Herbst in der Volkswagen Arena in Wolfsburg. Nur beim SC Freiburg gehen aufgrund der Kapazität weniger Leute ins Stadion, man hat sich also aus dem reichhaltigen Angebot großer Bundesligisten (18 insgesamt) eine gemächliche Testumgebung ausgesucht.

Aus technischer Sicht ist das Projekt natürlich spannender als der Club bei dem es getestet wird, auch wenn kaum ein Zuschauer bis Ende 2019 über ein 5G-fähiges Smartphone verfügen dürfte oder über einen passenden Tarif.

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